Schüler treffen Ausbildungsbetriebe

Erste Weichenstellung

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Der BIT 2015 ist für Oytener Schüler ein Ereignis, das möglicherweise schon die Weichen für ihre berufliche Zukunft stellt.

Oyten - Der Berufsinformationstag (BIT) am Schulzentrum Oyten hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Da sind sich Schulleiter Reinhard Ries, Bürgermeister Manfred Cordes und Hans-Joachim Blohme als Vorsitzender der örtlichen Unternehmer-Vereinigung VdS einig. Die 5. Auflage des BIT geht am Dienstag, 6. Oktober, von 10 bis 13 Uhr in der Aula über die Bühne.

Die Vereinigung der Selbstständigen, die Gemeinde und das Schulzentrum Oyten veranstalten den BIT, um Oytener Betrieben die Möglichkeit zu geben, mit Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8 bis 10 der Haupt- und Realschule und der Integrierten Gesamtschule als ihren künftigen Auszubildenden in Kontakt zu treten. Umgekehrt können sich die Jugendlichen auf ihrer Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz ohne große Hemmschwellen direkt bei den örtlichen Firmen informieren. Auch Eltern und andere Interessierte sind zu dem Informationstag am Dienstag willkommen.

35 Ausbildungsbetriebe aus Oyten und der Region stellen sich und die Berufsbilder in ihren Unternehmen vor – von großen Arbeitgebern wie Bundeswehr und Daimler in Bremen über Kommunalverwaltungen und Banken bis hin zu mittelständischen Handwerksbetrieben. Bis zu 350 Schüler aus 13 Klassen werden Dienstag das direkte Gespräch mit den Unternehmensvertretern suchen und Kontakte knüpfen.

Bürgermeister Cordes und VdS-Chef Blohme ist sehr daran gelegen, Arbeitgeber und Jugendliche aus Oyten zusammenzubringen, denn „die jungen Leute sollen möglichst an den Ort gebunden werden“. Viele künftige Azubis würden einen wohnortnahen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz suchen und Betriebe würden eben diese in großer Vielfalt anbieten.

Otto Kelber, Lehrer und Hauptorganisator des BIT, erinnerte an die Anfänge der Berufsbörse, bei deren Premiere vor vier Jahren sich 20 Betriebe präsentierten. Jetzt sei mit 35 fast die Grenze des Machbaren erreicht. Neben der Aula müsse bereits auf Gänge und Flure ausgewichen werden. Aber, so betonte Kelber, die Veranstaltung habe eine lobenswerte Eigendynamik entwickelt, von der sowohl Betriebe als auch Schüler profitieren würden.

Zur Vorbereitung auf den BIT wurden in den Klassen Arbeitsbögen ausgegeben – samt Anleitung für Kennenlern-Gespräche. „Denke daran, bei dem Gesprächspartner könnte es sich um die Person handeln, die für deine Einstellung zuständig ist“, lautete einer der sehr brauchbaren Hinweise. Hilfreich auch die Liste der ausstellenden Betriebe und ihrer Ausbildungsplätze. Wer von den künftigen Azubis sich also für den Beruf des Kaufmanns im Groß- und Außenhandel, des Tischlers, der Fachkraft für Lebensmitteltechnik, der Altenpflegerin, des Tierpflegers oder des Hörgeräte-Akustikers interessiert, kann sich vorab schon mal über die möglichen Ausbildungsbetriebe informieren und sich gut auf den Erstkontakt beim BIT vorbereiten.

kr

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