Samstag startet Saison im Wakegarden

Am Seil spritzig über den Oyter See

Profi-Wakeboarder  Adrian Abeck
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Profi-Wakeboarder und Trainer Adrian Abeck betreibt zusammen mit Andreas Milski die Wakeboard- und Wasserskianlage am Oyter See. Am Samstag startet die Saison – diesen Sommer erstmals mit zwei Seilbahnen quer über den See.

Oyten – Öffnungszeiten? Die richten sich im Wakegarden am Oyter See nicht nach der Uhr. Eher nach Lust und Laune der Wassersportfans, dem Wetter und dem Tageslicht: „Im Prinzip haben wir von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang offen“, sagen Adrian Abeck und Andreas Milski. Seit sechs Wochen werkeln die Inhaber der WakeMan Event GmbH am Oyter See, um die Wasserski- und Wakeboardanlage fit zu machen für die neue Saison. Die startet am Samstag – diesen Sommer erstmals mit zwei Seilbahnen quer über den See.

Wasserski fahren und Stand-Up-Paddling (SUP) gelten als Individualsport, sind also coronakonform, und „deshalb dürfen wir jetzt aufmachen“, betont Milski. Zwei-Stunden-Tickets für das spritzige Vergnügen am Wasserskilift – inklusive der individuellen Betreuung, Ausleihe von Schwimmweste, Wakeboard oder Wasserski – sind online buchbar, ebenso SUP-Boards fürs eher gemütliche Gleiten über den See.

Negativ-Testbescheinigungen brauchen die Besucher Abeck zufolge nicht, wohl aber Masken bis zum Startpunkt am Lift. Wegen der Hygiene- und Abstandsvorschriften noch geschlossen bleiben muss der Aquapark – die riesige aufblasbare Kletter- und Tobelandschaft abseits der Lifte mitten im See.

Profi-Wakeboarder Adrian Abeck (28) aus Hamm und Andreas Milski (53) aus Bremen betreiben seit Längerem am Alfsee nahe Osnabrück das nach eigenen Worten „weltgrößte Wakeboard- und Wasserski-Camp“ für Nachwuchstalente. Den Wakegarden am Oyter See haben sie voriges Jahr vom ersten Betreiber aus Otterndorf übernommen. Dieses Jahr haben sie die Anlage, die über den Sommer mit verschiedenen Wassersportangeboten und Strandfeeling lockt, nochmal erweitert: Nach erteilter Genehmigung durch den Landkreis Verden spannt sich jetzt im Abstand von 30 Metern zu der ersten eine zweite Seilbahn über das Gewässer.

Die elektrische Anlage zieht die Wasserskifahrer und Wakeboarder am Stahlseil vom Startplateau quer über den See Richtung Uferseite an der Autobahn und auf dem gleichen Weg retour. Jeweils 150 Meter Wasserlänge können effektiv befahren werden. Geschwindigkeit und Schwierigkeit sind manuell steuerbar und werden individuell eingestellt – je nachdem, ob Anfänger oder Könner am Start sind.

Alle sollen ihren Spaß haben und sind auf jeden Fall in guten Händen bei den erfahrenen „Wakemen“. Adrian Abeck ist immerhin Bundestrainer und beim Deutschen Wasserski- und Wakeboard- Verband für die Talentförderung zuständig. Lange ist der 28-Jährige selber an der Weltspitze im Wakeboarden mitgefahren. Gerade für Anfänger sei die Anlage in Oyten perfekt, meinen die Profis.

Freie Ferienjobs

Informationen zum Wakegarden am Oyter See und die Möglichkeit, Tickets zu buchen, gibt's im Internet unter www.wakegarden-oyten.de. Kontakt können Interessierte per E-Mail an die Adresse info@wakegarden-oyten.de aufnehmen sowie telefonisch unter 0421 / 98974751. Hier kann sich auch melden, wer Lust auf einen (Ferien-)Job im Wakegarden hat. Die „Wakemen“ suchen noch personelle Verstärkung. Bewerberinnen und Bewerber müssen keine Wasserski-Erfahrung haben, sollten aber mindestens 15 Jahre alt sein.

Für ein neues gastronomisches Angebot bauen Milski und Abeck gerade noch eine Holzhütte auf. Sobald es die Corona-Vorschriften zulassen, soll es für Wassersportler und Zuschauer in dem Café am Strand Snacks und Getränke geben, „abends auch gerne mal "n Bier“, so Milski. Vom Knaus-Campingpark hat die WakeMan Event GmbH außerdem den Imbiss zwischen Parkplatz und See übernommen. Der muss noch renoviert werden, dann werden hier wieder Pommes, Currywurst & Co. gebrutzelt – unverzichtbar für das Sommer-Sonne-Strand-Feeling.

Eine erstmal gewöhnungsbedürftige Neuerung ist die Einzäunung des Areals rund um den Wakegarden. Sie soll Equipment, Mobiliar und Strand vor ungebetenen Gästen und Vandalismus schützen. „Wir wollten uns den Zaun eigentlich sparen, aber es geht nicht anders. Wir haben im letzten Jahr so viele Schäden gehabt...“, sagt Andreas Milski und berichtet von Scherben zertrümmerter Flaschen im Sand oder von einem mutwillig abgefackelten Holztisch.

Von Petra Holthusen

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