Sagehorner Grundschüler bringen „Die Weihnachtswette“ auf die Bühne

Ganz schön hintertrieben

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Eindeutig Engel: Alle in Weiß und mit einem Heiligenschein.

Oyten - Von Bernd Hägermann. Kleine Teufel sind zwar nett anzuschauen, aber häufig ganz schön hintertrieben. Sie tragen feuriges Rot und nichts Gutes im Schilde. Den Engeln hingegen schwebt beständig ein Heiligenschein über dem Haupt. Sie sind in unschuldiges Weiß gekleidet. Teufel und Engel sind nur einige, aber wesentliche Protagonisten des Stückes „Die Weihnachtswette“, das am Freitagabend von Kindern der Grundschule Sagehorn in der Aula der IGS Oyten aufgeführt wurde.

Geschrieben haben das Stück Hans-Joachim Reich und Christiane Reich-Ludwig. Geprobt wurde seit September.

Dabei ging es unter anderem darum, der hinlänglich bekannten Weihnachtsgeschichte eine neue Facette hinzuzufügen. Bislang war vermutlich noch niemand der Idee verfallen, darüber nachzudenken, was die Hirten erleben, bevor sie in Bethlehem ankommen? Für das Ehepaar Reich war das offensichtlich ein großer Spaß.

Das Ergebnis der Denkarbeit ist ein kindgerechtes Theaterstück, und darin vor allem ein turbulenter Wettstreit zwischen Teufel und Engel um den Einzug der Hirten in die heilige Stadt, der tänzerische („Hacke, Spitze, hoch das Bein“) und musikalische Passagen bietet, aber auch solide Reimkunst („Trommeln klingen schön und laut, wenn man kräftig auf sie haut“).

Und als dann auch noch Darth Vader sein Schwert nicht irgendwo im Universum schwingt, sondern ganz irdisch auf der Schulbühne in Oyten, sind nicht nur alle Freunde von „Star Wars“ begeistert.

Die Szene mit Darth Vader, der übrigens von der Macht einer Schüler-Gruppe hinter den Vorhang getrieben wurde, ist definitiv einer der theatralischen Höhepunkte des Abends. In anderen agieren BMX-Fahrer oder Hula Hoop Tänzerinnen.

Insgesamt sieben Prüfungen haben die Hirten zu bestehen, bevor sie Bethlehem erreichen und endlich das Christuskind sehen können. Es wird reichlich beschenkt.

Natürlich mit dauerhaften Werten und Gaben, die im Leben weiterhelfen. Dabei leuchten Maria und Josef die Augen. Ähnlich wie den vielen Eltern und Verwandten im Zuschauerraum. Das Ensemble sowie alle Mitwirkenden an und hinter der Bühne wurden kräftig beklatscht.

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