Rotary-Büchermarkt und Scheunenflohmarkt: 5000 Euro für Schülerprojekte

Lohnenswertes Saisonfinale

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Alles muss raus: Was vor der Flohmarktscheune angeboten wurde, gab es besonders preisgünstig.

Oyten - Sage und schreibe 5000 Euro erwirtschafteten am Sonntag zum Abschluss der „Marktsaison“ der Oytener Rotary-Club um Dr. Rolf Anselm mit seinem Büchermarkt in der Grundschule und die Flohmarkt-Initiative um Gisela Anselm mit ihrem Scheunenflohmarkt am Brunnenweg. Der Erlös der Traditionsveranstaltungen kommt wie immer Schülerhilfsprojekten in Oyten, Sagehorn, Bassen, Fischerhude und Achim zu Gute.

„Mit dem Büchermarkt des Rotary-Clubs hat alles vor Jahren angefangen. Dann kam ein kleiner Flohmarkt dazu und schließlich mussten wir den Flohmarkt an den Brunnenweg auslagern, weil er zu groß wurde. Jetzt haben wir für den Flohmarkt bereits fünf Termine im Jahr und wir haben sowohl zweimal im Jahr beim Büchermarkt als auch bei den Flohmärkten immer volles Haus. Wenn man sich das bunte Treiben anschaut, kann man nur staunen“, begeisterte sich Rolf Anselm, der beim Büchermarkt in der Aula der Grundschule Oyten die meisten Besucher persönlich begrüßte, weil er sie seit Jahren kennt. Wie üblich warteten zahlreiche Bücherfreunde schon vor der Öffnung geduldig auf Einlass. Sie hatten Taschen und Kartons dabei, um sich für einen langen Lesewinter mit geistiger Nahrung einzudecken. Krimis, Romane, Biografien, Reiseführer, Kochbücher, Gedichtbände und jede Menge Kinderbücher waren in rund 300 roten Kisten bestens vorsortiert, so dass niemand lange suchen musste.

Nicht weniger geschäftig ging es am Brunnenweg zu. Auch vor der Flohmarktscheune hatten sich schon vor der Öffnung Stöberer eingefunden, die die Außentische inspizierten. „Alles was draußen steht, muss auf jeden Fall weg – und das geht am besten über den Preis“, erklärte Gisela Anselm, die den Markt mit vielen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen organisiert. Ein Wäschekorb für einen Euro, eine Tischlampe für zwei Euro, nützliche Dinge für den Haushalt, ein bisschen Werkzeug, Geschirr und viele andere Dinge fanden auf dem Hof ihre Zweit-, vielleicht auch schon Drittbesitzer. In der Scheune drängten sich die Besucher durch die schmalen Gänge. Hier erstanden sie Weihnachtsbaumschmuck, Spielzeug, Vogelkäfige und Dekoartikel für kleines Geld.

Kunden, die zwischen Büchermarkt und Flohmarktscheune hin und her pendelten, konnten auf halber Strecke für ein leckeres Päuschen im Café am Bibelgarten einkehren: Im kirchlichen Gemeindehaus gab es selbstgebackenen Kuchen und duftenden Kaffee. Der Erlös war für die Aktion „Die Hoffnung trägt“ zur Finanzierung der Diakonenstelle bestimmt.

kr

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