Refugium für Wild- und für Wassertiere am Eckhoffgraben

Oyten - Mit 13 500 Euro aus Mitteln der Europäischen Union hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz die Realisierung eines Projekts zum Schutz und zur Entwicklung landschaftstypischer Flora und Fauna am Eckhoffgraben in Oyten-Sagehorn ermöglicht. Von Maike Spiewack vom Ingenieur-Dienst Nord (IDN) Oyten fachlich begleitet, entstand auf Initiative der Gemeinde und unter Mitwirkung des Vereins der Fischereifreunde Brillensee an dem Graben nahe der ehemaligen Kläranlage an der Wümmediele ein Rückzugsbereich für die Tierwelt. Deckung finden hier Rehe, Hasen und andere Wildtiere; ein neues Refugium entstand durch drei Flachwasserbereiche direkt am Graben für Amphibien und für Fische wie Stichling, Gründling und Neunauge. „Unterschlupf im Schilfgürtel und genug Nahrung lassen auf eine gesunde und natürliche Tierwelt und eine artenreiche Pflanzenwelt hoffen“, freute sich der ehrenamtliche Oytener Landschaftswart Karsten Hormann. Der neu angelegte Bereich wird jetzt der Natur überlassen. Das Grundstück hatte die Gemeinde Oyten vor fünf Jahren auf Betreiben des Landkreises und des Landschaftswartes für 2500 Euro erworben. Unser Bild zeigt (v.li.) Landschaftswart Karsten Hormann, Gerold Wilkens (Gemeinde Oyten), Maike Spiewack (IDN Oyten) und Erich Biesewig (Vorsitzender der Fischereifreunde Brillensee) bei der Projektpräsentation am Mittwoch. - Foto: Woelki

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