Komödiantischer Krimi

Räuberduo fällt böse rein

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„Geld her – oder ich schieße!“, diese Theaterszene zeigt die klassische Situation eines Überfalls. Schauplatz ist in diesem Fall der Schampus-Express. Es spielen Sonja Krantz, Ilka Block, Norbert Junge, Mario Grashoff, Manfred Cordes, Heidrun Cordes und Olaf Genschow (v.l.).

Bassen - „Ich steige aus“ ist ein in Krimis oft geäußerter Satz, mit dem Berufskriminelle andeuten, dass sie sich aus dem Leben in der Gesetzlosigkeit zurückziehen möchten. Eine ganz andere Bedeutung erhält die altbekannte Phrase in dem Stück „Stress im Schampus-Express“.

So heißt die neue Kriminalkomödie, die derzeit die Theatergruppe „i-Pünktchen“ aus Bassen einübt. Premiere ist am Freitag, 27. August, um 19.30 Uhr in der Festscheune der Dorfgemeinschaftsanlage „Blocks Huus“.

Mit der Kriminalkomödie aus der Feder von Bernd Spehling, inszeniert von Regisseurin Christa Junge, entschieden sich die Laiendarsteller für eine außergewöhnliche Handlung. Amüsant und herausfordernd von der ersten bis zur letzten Minute – auf der Bühne in der Festscheune von „Block Huus“ fährt der „Schampus-Express“ ab.

Einen kleinen Vorgeschmack gibt die Theatergruppe selber in ihrem Ankündigungstext: „Bahnfahren ist für Sie wie saures Rhabarberkompott? Sie sind unzufrieden mit dem Fahrgastpersonal? Oder Sie scheitern am Preissystem? Glückwunsch! Denn nach dieser Fahrt werden Sie „ihre Bahn“ wieder richtig zu schätzen wissen? Wetten, dass …?“

Zuschauer sind mittendrin

Denn die Zuschauer begleiten Rudolf (Norbert Junge) und Kati (Sonja Krantz) bei ihrem spektakulären Überfall auf das Bordbistro im „Schampus-Express“, einer privatisierten Zuglinie mit gut situierten Fahrgästen, die auf der Fahrt das Unternehmen mit exclusivem Schampus verwöhnt. Das Räuberduo ersinnt einen Plan. Das Bordbistro wird überfallen, die prall gefüllte Kasse an sich genommen und der einzige Zwischenstopp zum Verschwinden genutzt.

Allerdings machen die Tücken einer Bahnprivatisierung selbst vor den Räubern nicht Halt. So wird zwar das Bordbistro überfallen, die Kasse auch an sich genommen, nur der Zwischenstopp entfällt „wegen einer Störung im Betriebsablauf“.

Ein Spießrutenlauf beginnt

Und so entwickelt sich der Überfall für die Räuber zu einem Spießrutenlauf, bei dem sich die Frage stellt, was für das Publikum lustiger ist: Entweder das immer wiederkehrende Improvisieren des Räuberpärchens, das ständige Versteckspiel mit der Beute oder die Privatisierung des „verdammten Bahnpersonals“. Davon können sich die Zuschauer am Premierenabend und zwei Folgeaufführungen selbst überzeugen.

Die Theatergruppe zeigt das Stück erstmals am Freitag, 27. August um 19.30 Uhr. Eine weitere Gelegenheit besteht am Samstag, 28. August, ebenfalls ab 19.30 Uhr sowie am Sonntag, ab 15 Uhr, mit Kaffee und Kuchen, in der Festscheune der Dorfgemeinschaftsanlage „Blocks Huus“.

Karten sind ab sofort in der Volksbank und der Kreissparkasse in Bassen sowie bei Papier Meyer in Oyten erhältlich. Das Vorflüstern übernimmt Sabine Lensing und die Musik Inka Lünzmann. Die Karten kosten im Vorverkauf sieben Euro und an der Abendkasse acht Euro.

woe

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