„Produktion verändert die Welt“ Thema der IGS-Achtklässler / Faire Alternativen gesucht

Handys und Jeans: Es geht auch anders

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Die IGS-Achtklässler Robin Lange (li.) und Andre Müller vor ihrem Plakat über die Metallrohstoffe im Handy.

Oyten - Hamburger, Jeans und Handys sind im Alltag von Jugendlichen heute selbstverständlich. Aber was steckt darin und dahinter? Unter dem Titel „Produktion verändert die Welt“ setzte sich der Jahrgang 8 an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Oyten im Rahmen des Themenorientierten Unterrichts ein Vierteljahr lang fächerübergreifend und projektartig mit diesen drei Produkten auseinander und beleuchtete dabei verschiedenste Aspekte aus Arbeitswelt und Gesellschaft. In der abschließenden Präsentation stellten die Achtklässler am Montagabend ihre Ergebnisse öffentlich vor.

Die Klasse Pangäa A kleidete ihre Arbeitsergebnisse in die gespielte Firmensitzung eines Handyherstellers. In dem Gespräch von Management, Financiers und Abteilungsleitern wurden die wichtigsten Bauteile und die Funktionsweise des Handys erklärt, dann erläuterte die Abteilung „Rohstoffe – Hülle“, woraus man die Hülle eines Handys produzieren könnte. Dafür wurden die Vor- und Nachteile von Plastik und Aluminium verglichen. Auf ähnliche Weise stellten die Abteilungen „Rohstoffe – Metalle“ und „Produktion und Transport“ dar, welche Möglichkeiten sich in ihren Bereichen bieten. In den einzelnen Beiträgen ging es nicht nur um Umweltaspekte und Sklaverei beim Abbau der Rohstoffe sowie um Arbeitsbedingungen bei der Produktion, sondern auch um faire Alternativen. Die Abteilung „Werbung“ präsentierte schließlich eine Werbestrategie sowie das Modell eines Prototyps. Am Ende der Firmensitzung waren die Financiers von den Argumenten überzeugt und stimmten der Finanzierung des Handykonzepts zu.

In den anderen Klassen wurden in Sachen Hamburger und Jeans intensive Recherchen angestellt und entsprechende Konzepte präsentiert. Die Klasse Pangäa F zeigte zum Abschluss der Präsentation am Montagabend eine Modenschau: Die Schülerinnen und Schüler hatten mit ihrer Klassenlehrkraft Frau Müller aus ausgemusterten Jeans neue Mode geschneidert. Diese Upcycling-Idee könnte im nächsten Schuljahr weiter gehen: Dann wird an der IGS Oyten eine Schülerfirma gegründet, die die Schülerinnen und Schüler auf das Arbeitsleben vorbereiten soll.

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