Oytener Musiker Jannik Woelki verbindet Live-Konzert mit Podiumsdiskussion

Poesie-Pop trifft Polit-Philosophie

„Music? Jep.“ Der Oytener Singer/Songwriter Jannik Woelki (19) lebt für seine Musik. Am 15. Dezember gibt er im Rathaussaal ein Live-Konzert unter dem Titel „Connected“, nämlich in inhaltlicher Verbindung mit einer politischen Podiumsdiskussion.

Oyten - Von Petra Holthusen. „Connected“ hat Singer/Songwriter Jannik Woelki sein erstes selbst organisiertes Live-Konzert betitelt. „Connected“, also verbunden, werden bei der Veranstaltung am Sonntag, 15. Dezember, ab 18 Uhr im Oytener Rathaussaal Pop und Politik. Und das auf höchst ungewöhnliche Weise: Der 19-jährige Musiker singt und spielt an Klavier und Keybord seine selbstgeschriebenen Lieder und schlüpft jeweils nach einigen Stücken in die Rolle des Moderators einer Podiumsdiskussion auf der Bühne. Zu dem politisch-nachdenklichen Frage-Antwort-Spiel haben Bürgermeisterin Sandra Röse und der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt ihre Zusage gegeben. Der Eintritt zum Live-Konzert mit Podiumsdiskussion am 15. Dezember ist frei, Einlass ist ab 17.30 Uhr.

„Music? Jep.“ Dass er für seine Musik lebt, und das schon von Kindesbeinen an, sagt nicht nur Jannik Woelkis Visitenkarte als Künstler aus. Zwar studiert der 19-jährige Oytener, der in Achim Abitur gemacht hat, inzwischen Politik und Philosophie, aber sein großer, eigentlich einziger Berufswunsch ist, als Musiker von seiner Kunst leben zu können. „Sobald sich da die erste Chance ergibt ...“, wird es mit dem Studieren wohl vorbei sein. Jannik Woelki ist bei Songcontests im Fernsehen aufgetreten, auf Weihnachtsmärkten, bei Familien- und Schulfeiern und bei den Bremer Sixdays – „vor 30 000 Leuten, das war bislang das Größte“, sagt er.

Sein Heimspiel in Oyten ist sein erstes selbst veranstaltetes Live-Konzert. Zu erleben sind seine selbst getexteten und komponierten Songs auf Englisch und Deutsch. Die Inhalte von poetischen und/oder politischen Liedern wie „Eine kleine Wunderwelt“, „Gib mir deine Hand“, „Symphonie des Lebens“, „Every-where is Christmas“, „Nightmare“ oder „Afghanistan“ geben Impulse für die zwischenzeitlichen Diskussionsthemen auf der Bühne mit Röse und Mattfeldt: „Reiche Armut – armes Reichtum“, Migrationspolitik, unfreie Verhältnisse und die Frage nach der persönlichen Weihnachts(friedens)botschaft.

Neben eigenen Songs spielt und singt Jannik Woelki in dem Konzert auch melancholische Klassiker von Udo Jürgens, gesanglich unterstützt von seiner Schwester Kim Woelki. Einige Stücke begleitet zudem Geigerin Yao Pie.

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