Personensuche mit Mantrailern und Vorführungen im Zughundesport gestern die Höhepunkte beim Tag des Hundes in Oyten

Schnüffeln, suchen, sprinten, spielen, Spaß haben

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Dennis Rathmann mit Mantrailer D'Lady.

Oyten - Einmal im Jahr widmet der Verband für das Deutsche Hundewesen einen ganzen Tag dem besten Freund des Menschen: Gestern war Tag des Hundes, und aus diesem Anlass hatten die beiden kooperierenden Vereine Hundefreunde Weser und Dobermannverein, Abteilung Oyten, zu einem Tag der offenen Tür auf das Vereinsgelände am Gewerbegebiet Oyten A1 eingeladen. Vereinsaktive und externe Gäste, teils von weit her, waren mit hundegerechten Fahrzeugen angereist, um sich aktiv mit ihren Vierbeinern an dem abwechslungsreichen Programm zu beteiligen.

Auf dem eingezäunten Areal waren Spiel- und Trainingsgeräte aufgebaut, an denen Hunde und Herrchen vorführten, was sie in ihrer Freizeit am liebsten machen. Spielerisch ging es über Hindernisse, durch Tunnel und Reifen, aber auch im freien Spiel zeigten alle Hunde absoluten Gehorsam und hervorragendes soziales Verhalten. Immer wieder mit kleinen Leckerlis belohnt, liefen Dobermänner, Rhodesian Ridgebacks, Labradore, Border Collies und Golden Retriever zu Hochform auf.

Bei einem nach Größen unterteilten Spaß-Hunderennen feuerten die Halter ihre Hunde lautstark an und freuten sich über den sportlichen Ehrgeiz, wobei die großen Hunde allein schon wegen ihrer langen Beine den kleinen um Nasenlängen voraus waren.

Mitmach-Aktionen und Vorführungen aus dem Bereich des Zughundesports stießen auf großes Interesse. Dazu konnten auf einem eigens abgesperrten Gelände Sport-Tretroller ausprobiert werden. Dieses relativ neue Sportgerät bietet Hunden und Besitzern ungeahnte Möglichkeiten, Kräfteüberschuss abzubauen und sich ganz nach Bedarf richtig auszupowern.

Neben vielen anderen Aktiven war der Sanitätstrupp des Arbeiter-Samariterbundes Göttinger Land mit seinen Mantrailern vor Ort. Ausgebildete Hunde zeigten ihr Können bei der Personen- und Zielsuche. Sanitäter und Hundeführer Dennis Rathmann mit seiner Wolfshündin D’Lady, einer im Ernstfall bestens erprobten Expertin in der Personensuche, nahm die Spur einer Frau auf, mit der ein Entführungsfall nachgestellt wurde. An langer Laufleine nahm die Hündin den Geruch der zu suchenden Person von deren Handtasche auf und führte zielstrebig zu einem Auto, in dem die Frau sich verbarg. Dennis Rathmann gab im Anschluss an diese Vorführung Einblick in die Ausbildung und das umfangreiche Training von Mantrailern. „Diese Hunde sind stark auf ihren Führer fixiert. Aber sie dürfen keinen ausgeprägten Unterordnungssinn haben, sondern müssen weitgehend selbstständig arbeiten können. Bei Ernstfällen, wenn wir angefordert werden, arbeiten wir eng mit der Polizei zusammen“, erzählte Rathmann.

Auch zahlreiche Stände mit Hundezubehör fanden gestern großen Zuspruch. Vor Ort war außerdem die Bremer Tiertafel, die bedürftige Halter mit Futter unterstützt, damit diese ihre vierbeinigen Lieblinge nicht aus Geldmangel abgeben müssen.

kr

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