Neue Mobilheime und neues Bistro 

Manchmal kitzelt's auch im Oyter See

Na also – jetzt gibt es auch im Jahr 2017 die typischen Strandszenen am Oyter See mit dem Haus der aufmerksamen DRK-Wasserwacht im Hintergrund. Allerdings ist das Schilf weit in manche Uferbereiche vorgedrungen. - Fotos: Laue

Oyten - Gegen Mittag füllen sich Badestrand und -buchten des Oyter Sees an diesem sonnigen Mittwoch immer mehr. „Darauf haben wir jetzt auch lange genug gewartet“, freut sich Thomas Koch.

Seit knapp einem Jahr nimmt er zusammen mit Ehefrau Ulrike im Knaus-Campingpark Oytener See mit rund 200 Stellplätzen und einem Stamm von etwa 90 Dauercampern die Aufgaben des Camp-Managements wahr.

Neu aus Frankreich geliefert wurden in dieser Saison vier Mobilhäuser mit hölzerner Veranda, die bereits auf einem Hügel des Campinggeländes unweit vom Ufer aufgebaut sind. Ebenfalls neu ist der Entsorgungsplatz, der Reisemobilgästen im Eingangsbereich bei der Rezeption zur Verfügung steht.

Thomas Koch, der mit Ehefrau Ulrike seit knapp einem Jahr das Campmanager-Team bildet, neben einem von vier neuen Mobilhäusern auf dem Hügel des weiträumigen Campinggeländes.

Und natürlich gibt es das von Cengiz Kadioglu geführte neue „Bistro am Oyter See“. Seit 1. April ist es geöffnet, und mittags ließ es sich am Mittwoch eine stattliche Anzahl Gäste dort gut schmecken. Von Flammkuchen und Schnitzel bis Bratwurst mit Pommes sowie kühlen Getränken und Eis ist dort alles für hungrige und durstige Camper oder Badegäste im Angebot.

Cengiz Kadioglu betreibt seit Anfang April sein Bistro am Oyter See im rundum erneuerten Häuschen.

Etwas bedauerlich findet es Campmanagerin Ulrike Koch, dass die Chance auf eine Wasserski- und Freizeitanlage am See vor einigen Jahren vertan wurde. Nur am Ufer in der Sonne liegen und zwischendurch baden reiche heute vielen Besuchern nicht mehr aus, macht sie geltend.

Das aus dem Ruhrgebiet stammende Ehepaar war rund sechs Jahre lang in einem Tauchressort in der Karibik geschäftlich aktiv. Später wechselten die Kochs nach Bremen und übernahmen im vorigen Jahr die Aufgabe im Oytener Knaus-Campingpark.

Im Großen und Ganzen gehe es hier bisher friedlich zu, und es gebe keine größeren Zwischenfälle, berichtet Thomas Koch zufrieden und hofft, dass es dabei bleibt.

Etwa die Hälfte des Seegebiets gehört dem Unternehmen Knaus und die andere dem Landkreis. Jeder sei jeweils auch in seinem Bereich dafür verantwortlich, das Gelände sauber zu halten.

Bützfleth liegt bei Stade. Die dortige Jugendfeuerwehr veranstaltet erstmals ihr Sommer-Zeltlager am Oyter See – und fühlt sich wohl.

Die DRK-Wasserwacht hat weiter ihre Station am See und von dort die Lage im Auge. Pächter des Gewässers ist der Achimer Anglerverein. Dass auch im Wasser viel los ist, bestätigten Aussagen junger Mädchen aus dem derzeitigen Zeltlager der Jugendfeuerwehr Bützfleth am Oyter See. Schwimmen hier mache viel Spaß, war zu hören. Doch sei es schon ungewohnt und ziemlich kitzlig, wenn einem dabei oft kleine Fische um die Beine flitzen. 

la

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