Oytener Weihnachtsmarkt überzeugt mit stimmungsvollem Ambiente

Kreatives Kunsthandwerk aus alten und neuen Dingen

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Sylvia Gnutzmann präsentiert ihren Stand mit allerlei Barockengeln – auch Putten genannt.

Oyten - Auch wenn sich keine Schneeflocke zeigte, versprühte der Weihnachtsmarkt auf dem Heimathausgelände kunterbunten Weihnachtszauber. Dort hatten Oytens Heimatfreunde am Wochenende erneut den Weihnachtsmarkt organisiert.

Eine kleine Budenstadt auf dem Vorplatz, an denen viele kulinarische Leckereien angeboten wurden, und das schöne Ambiente in der Scheune und im Heimathaus sowie zusätzlich in einem Zelt am Heimathaus sorgten dabei für heimelige Atmosphäre, auch wenn das Wetter – eher nasskalt – nur mäßig mitspielte. Doch in der Dämmerung versprühte der Weihnachtsmarkt ein ganz besonderes Flair und zog das Publikum in seinen Bann. Mitten auf dem Platz vor dem Heimathaus stand ein großer, mit Lichterketten dekorierter Weihnachtsbaum, der ebenfalls auf die Vorweihnachtszeit einstimmte.

„Mehr als 30 Aussteller zeigen an ihren Ständen Kunsthandwerk und Selbstgebasteltes“, sagte Mitorganisator Helmut Rochel. Und Daniel Moos, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins, merkte an: „Die Anbieter kommen aus dem ganzen Landkreis und aus Bremen.“

Draußen an den Buden gab es viel Naschwerk, darunter Waffeln, angeboten von der Klasse acht der Integrierten Gesamtschule (IGS) Oyten. Angela Müller bot an ihrem Stand Adventsgestecke an. „Bei meinen Gestecken verwende ich nur Naturmaterialien wie Zweige oder Baumborken“, sagte sie. Sylvia Gnutzmann stellt seit mehr als 20 Jahren auf dem Markt aus. Und wer ihren Stand in der Scheune sieht, der weiß, was sie mag: nämlich Engel in unterschiedlichen Größen und Motiven. Fröhlich erzählte sie an ihrem Stand: „Angefangen hat alles mit dem Bemalen von Porzellanfiguren.“ Aber nicht nur Engel bot sie an, auch kleine Schneekinderfiguren, die ebenfalls dem Betrachter sofort ins Auge fallen. Gegenüber präsentierte Bernhild Schierholt ungewohnte Anhänger. „Die entstehen, wenn man leere Espresso-Kaffeekapseln zusammenpresst“, sagte sie. In einer Ecke der Scheune staunten Gäste über die „Tatütas“ von Ingrid Mindermann. „Das sind Taschen aus unterschiedlichen Stoffen und Motiven, in die ein Taschentuchpäckchen passt“, berichtete sie.

Weihnachtsmärkte in Oyten und Bassen

Im Heimathaus waren Textilarbeiten, Naturseifen, Schmuck und bemalte Wäscheklammern ausgestellt. Warum Wäscheklammern? „Das macht mir einfach Spaß. Es ist mal etwas anderes“, zeigte Andrea Weiske auf ihren Stand. Dort strahlten einem Weihnachtsmänner, Schneemänner, Hasen und selbst Vampire entgegen.

Besonders viel Weihnachtsstimmung kam in der Dämmerung auf, nachdem Hermann Duhn Schwedenfeuer und die Kerzen an den sturmfesten, mehr als 1,50 Meter hohen Kerzenständern entlang des Weges zwischen Rathausparkplatz und Heimathaus angezündet hatte.

Wer den Weihnachtsmarkt besuchen möchte, der hat am zweiten Advent noch einmal die Chance dazu. Dann öffnet der Weihnachtsmarkt in der Zeit von 11 bis 19 Uhr.

woe

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