Oytener Feuerwehr bilanziert 98 Einsätze

Für alle Eventualitäten gerüstet

Fahrzeugbrand
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Zu einem Fahrzeugbrand auf dem Oyterdamm rückten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oyten im Dezember aus.

Oyten – Das Jahr 2021 hielt für die Freiwillige Ortsfeuerwehr Oyten einige Hochs und Tiefs bereit. „Es begann wegen der Corona-Pandemie mit ausgefallenen oder eingeschränkten Übungsdiensten und Veranstaltungen“, so berichtet Feuerwehrsprecher Tobias Schone, „und es endete mit der erfreulichen Übernahme des zweiten neuen Fahrzeugs im Dezember.“

Dazwischen sei Einiges passiert: „Zu genau 98 Einsätzen wurde die Ortsfeuerwehr Oyten im vergangenen Jahr alarmiert. Retten, Löschen, Bergen, Schützen: Alle Schlagworte des Feuerwehr-Signets wurden bedient“, schildert Schone.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte hatten diverse Feuer zu löschen, darunter zwei große Gebäudebrände am Jahresende. Vielfach leisteten sie zudem technische Hilfe bei Unfällen, oft auch auf der Autobahn A1 im Bereich Oyten. „Die Drehleiter fuhr auch außerhalb des Ortsgebietes neben der Brandbekämpfung öfter zu Einsätzen, um den Rettungsdienst beim Transport von Erkrankten und Verletzten mit Technik und Manpower zu unterstützen“, ergänzt Schone. „Selbst Fischen wurde durch das Auffrischen des Seewassers mit starkem Wasserstrahl das Atmen erleichtert“, erinnert der Feuerwehrsprecher an den Wasserwerfer-Einsatz am Brillensee. „Die meisten Einsätze konnten aber als ,business as usual’ abgearbeitet werden“, schreibt Schone in seiner Jahresbilanz.

„Besonders aufregend“ war nach seinen Worten für die Oytener Feuerwehrleute die Inbetriebnahme der zwei neuen Einsatzfahrzeuge: „Im April wurde das 27 Jahre alte Tanklöschfahrzeug durch ein Neufahrzeug ersetzt. Und im Dezember kam als ,Weihnachtsgeschenk’ noch das Flaggschiff des Fuhrparks an: die 32 Meter hohe Drehleiter, die ein 20 Jahre altes Modell ersetzt.“

Somit ist die Freiwillige Ortsfeuerwehr Oyten „mit einem modernen Fuhrpark und mehr als 80 motivierten Einsatzkräften für alle Eventualitäten gerüstet“, betont der Sprecher.

Einige kameradschaftliche Themen wie das jährliche Spanferkelessen sind Schone zufolge im vorigen Jahr pandemiebedingt auf der Strecke geblieben, sollen aber baldmöglichst nachgeholt werden. „Für das Jahr 2022 hoffen wir, dass Corona uns keinen Strich durch die Planung eines besonderen Anlasses macht“, so Schone mit Blick in die Zukunft: Im Sommer würden die Feuerwehrleute nämlich gern das 125-jährige Bestehen ihrer Institution feiern.

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