Unterstützung palliativmedizinischer Versorgung

Oytener Gitta Scheller und Uwe Voß gründen eigene Stiftung

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Silke Korthals, Uwe Voß und Dr. Gitta Scheller sowie Sylke List, Stiftungsberaterin und Dr. Beate Patolla, Geschäftsführerin der Stiftung der Kreissparkasse Verden (v.l.).

Oyten - ,„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!’ So hat es Erich Kästner formuliert und das ist auch unser Motto“, betonten Dr. Gitta Scheller und Ehemann Uwe Voß im Rahmen der feierlichen Überreichung der Stiftungsurkunde für die neu gegründete SchellerVoß-Stiftung. Gemeinsam möchte das Paar damit zukünftig die palliativmedizinische Versorgung von Erwachsenen fördern.

Das Stifterehepaar, das seit 1991 in Oyten wohnt, hat sich für die Gründung einer gemeinnützigen Treuhandstiftung unter dem Dach der Stiftung der Kreissparkasse Verden entschieden und lobt deren unkomplizierte und professionelle Unterstützung. Schon länger dachte das Paar im Rahmen der persönlichen Zukunftsplanung über eine eigene Stiftung nach. „Persönliche Erfahrungen haben den Gedanken schnell wachsen lassen, und so sind vom Tag der ersten Kontaktaufnahme mit der Stiftung der Kreissparkasse Verden bis zur tatsächlichen Gründung der SchellerVoß-Stiftung nur wenige Wochen vergangen“, schreibt die Kreissparkasse in einer Pressemitteilung. „Wir wussten ja konkret, welchem gemeinnützigen Zweck unsere Stiftung gewidmet sein soll“, sagte Gitta Scheller.

Finanziell unterstützt werden soll zukünftig insbesondere der Förderverein Palliativstation am Klinikum Links der Weser in Bremen sowie der Verein Palliativnetz im Landkreis Verden. Sowohl für Uwe Voß wie auch für seine Ehefrau Gitta Scheller stand schnell fest, dass sie die Stiftung zu Lebzeiten gründen wollten, um diese möglichst lange aktiv begleiten zu können. „Wir fangen nun in kleinen Schritten an und freuen uns sehr darauf“, erklärt Uwe Voß. „Die Stiftung muss natürlich erst wachsen und wir wollen mit unserer Idee auch andere Menschen motivieren, die Stiftung mit Spenden zu unterstützen.“

Bis zum Tod soll ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden

Ziel der neu gegründeten SchellerVoß-Stiftung ist es, die Lebensqualität schwerstkranker Menschen zu verbessern, zu fördern und zu erhalten, um ihnen ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben bis zum Tode zu ermöglichen. „Uns ist es wichtig, diesen Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität und Religion Erleichterung und Freude zu schenken, zum Beispiel durch die Ermöglichung eines Aufenthalts zu Hause“, erklärte Gitta Scheller. Ziel sei es weiterhin, Schwerstkranke beispielsweise durch eine psycho-onkologische Beratung soweit möglich von Ängsten zu befreien sowie ihnen zu helfen, Notwendiges zu regeln und ihnen Hilfe bei der Bewältigung des Kranken- und Sterbeprozesses zu gewähren.

Silke Korthals, Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, betonte in ihrer Danksagung: „Man kann dieses nachahmenswerte Engagement nicht hoch genug schätzen und würdigen. Wir würden uns freuen, wenn viele Menschen diesem Beispiel folgen und zustiften, spenden oder gar selbst eine eigene Stiftung gründen.“

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