Ottersberger Wümmeschüler feiern Premiere

Vergnüglicher Bühnenklassiker: „Arsen und Spitzenhäubchen“

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Den schwarzhumorigen Klassiker „Arsen und Spitzenhäubchen“ bringen die Ottersberger Oberschüler am Donnerstag und Freitag auf die Bühne der Wümmeschulaula. Bis dahin wird fast nonstop geprobt und an der Feinabstimmung gearbeitet. 

Ottersberg - Bühne frei für „Arsen und Spitzenhäubchen“ heißt es am morgigen Donnerstag, 31. Mai, um 19.30 Uhr in der Aula der Ottersberger Wümmeschule. Dann feiern die Neuntklässler Premiere mit dem Theaterprojekt dieses Schuljahrs – dem Klassiker des schwarzen Humors von Joseph Kesselring aus dem Jahr 1939.

Für die Inszenierung zeichnet in bewährter Manier Lehrer Nils Thönnessen verantwortlich, für die Kulissen seine Kollegin Renate Hippen. Nach der öffentlichen Premiere am Donnerstag findet eine zweite Aufführung statt am Freitag, 1. Juni. Beginn ist ebenfalls um 19.30 Uhr in der Aula der Wümmeschule Ottersberg. Das Theaterstück dauert etwa zwei Stunden. Eine Pause gibt es nach dem 2. Akt. Der Eintritt ist frei – über eine kleine Spende würden sich die Theatermacher freuen. In der Pause bietet die Schülervertretung dem Publikum Getränke und kleine Snacks zum Kauf an.

Die Wahlpflichtkurse Schauspiel und Kunst des 9.  Jahrgangs und die Theater-AG der Wümme(ober)schule arbeiten seit vorigen Sommer mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern an der mittlerweile sechsten Inszenierung des Schultheaters. In einer gemeinsamen Projektwoche wird seit Montag das Stück nochmal gründlich geprobt und verfeinert und werden die Arbeitsbereiche vor und hinter den Kulissen zusammengeführt und exakt aufeinander abgestimmt.

Der unterhaltsame Krimi-Klassiker „Arsen und Spitzenhäubchen“ ist immer noch häufig auf den deutschen Theaterbühnen zu sehen und vielen wohlbekannt. Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Kunst unter der Leitung von Renate Hippen entstauben die alten Kulissen und gestalten ein auffälliges und teilweise abstraktes Bühnenbild im Stil des Pop-Art. Die Handlung bleibt davon allerdings unberührt, auch wenn hier und da moderne Elemente in die Inszenierung einfließen. Vor allem steht für das Publikum der Spaß an erster Stelle, denn das Spiel der reizenden alten Schwestern Abby (Jana Baier) und Martha (Ece Delibas) „ist köstlich anzusehen“, verspricht Nils Thönnessen.

Ein Novum der diesjährigen Inszenierung: Neben den Schülerinnen und Schülern der Wümmeschule Ottersberg sind auch eine Schülerin des Gymnasiums Ottersberg sowie einige Lehrkräfte der Wümmeschule Ottersberg auf der Bühne zu sehen.

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