Im neuesten Oytinchen-Buch reist die Schwarzbunte weiter als je zuvor

Mit Piraten-Hilfe bis zu den Seekühen

Kinderbuchautorin Bärbel Kappler hat ihre vierte Oytinchen-Geschichte veröffentlicht. Diesmal geht es für die niedliche Kuh ans Meer, wo sie allerhand Tiere kennenlernt und Abenteuer erlebt. Erstmals gibt es zum Lese- auch ein Malbuch. 
Foto: Holthusen
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Kinderbuchautorin Bärbel Kappler hat ihre vierte Oytinchen-Geschichte veröffentlicht. Diesmal geht es für die niedliche Kuh ans Meer, wo sie allerhand Tiere kennenlernt und Abenteuer erlebt. Erstmals gibt es zum Lese- auch ein Malbuch.

Oyten – Dass das reiselustige Oytinchen unbedingt auch mal ans Meer muss, diese Idee hatte Bärbel Kappler „schon ewig im Kopf“. Erstens ist Oytinchen eine waschechte Norddeutsche, und zweitens ist die Oytener Schwarzbunte stets neugierig auf andere Kühe in anderen Gefilden – auch wenn sich in diesem Fall die Seekuh als nicht so verwandt entpuppt wie gedacht ... „Was sucht eine Kuh am Meer?“ heißt das vierte Oytinchen-Lesebuch für Kinder im Kita- und Grundschulalter, das die Oytener Autorin Bärbel Kappler jetzt herausgebracht hat. Die liebenswerten Zeichnungen zur Geschichte stammen wie immer von Cartoonist und Illustrator Robert Werner aus Sottrum.

Das neueste Oytinchen-Buch (ISBN 97837 5046 9747) ist zum Preis von 5,90 Euro im Buchhandel erhältlich. Vorrätig sind Exemplare bei Papier-Meyer in Oyten, bei Froben in Ottersberg und Hoffmann in Achim. Erstmals hat Autorin Bärbel Kappler ein begleitendes Malbuch aufgelegt, das es zum Preis von 3,50 Euro zu kaufen gibt (ISBN 97837 5042 3022).

Geld verdienen kann und will die Oytenerin mit ihren Büchlein nicht. „Ich mache das als Hobby“, sagt sie. Zubuttern will sie aber natürlich auch nicht und ist deshalb froh, dass die Vereinigung der Selbstständigen (VdS) Oyten wieder die Buchillustrationen finanziert hat. Ansonsten wäre der Verkaufspreis von 5,90 Euro nicht zu halten. Die VdS hat in Person der Unternehmer Axel Diekmann und Eckart Kauert vor rund 15 Jahren die kleine Kuh Oytinchen als Sympathie- und Werbeträger für den Ort erfunden und vermarktet sie seitdem als Plüschtier und Kuschelkissen, auf Postkarten, Bierdeckeln, Aufklebern und in Büchern. In unzähligen Posen und Verkleidungen hat Cartoonist Robert Werner das niedliche Oytinchen schon gezeichnet, und jedes Jahr kommen neue Bilder des Oytener Maskottchens dazu.

So wie jetzt im neuesten Lese- und Malbuch von Bärbel Kappler, die mit ihren Geschichten Oytinchen immer weiter entwickelt und die Figur lebendig hält. In diesen Sommerferien nun will Oytinchen endlich mal ans Meer. Ihr Freund Matheo will nicht mit – er will nur „chillen“. Also tapert Oytinchen alleine los, trifft unterwegs aber Fuchs, Hase und Amsel, die sie begleiten – eine kleine Anleihe bei den Bremer Stadtmusikanten. Ein Pirat nimmt das Quartett mit auf See, und die tierischen Helden erfahren jede Menge über verschiedene Meerestiere und deren Lebensweise.

Dieses Wissen nehmen natürlich auch Oytinchen-Leser auf. Aber die Geschichte bietet ihnen noch mehr Anreize: „Ich rege die Kinder an, selbst eine Geschichte zu erfinden, zu singen und zu malen“, verweist Bärbel Kappler auf Passagen, die kleine Leser zur Eigenaktivität ermuntern.

Was Oytinchen sieht, erkundet und erlebt, geht vielfach auf eigene Erfahrungen der Autorin zurück. Die Oytenerin, die als Lehrerin in jungen Jahren Drehbücher fürs Schulfernsehen schrieb, später Deutschkurse für Ausländer und Musikunterricht für Kinder gab, ist selbst weltoffen und weitgereist. Bärbel Kappler lebte unter anderem mit ihrem Mann lange Jahre in Paris und Kalifornien, knüpfte viele Bekanntschaften auch bei Aufenthalten zum Beispiel in Bhutan, Sibirien und Syrien. Über ihre Auslandsaufenthalte veröffentlichte sie bereits kleine Bücher, bevor sie als Schreiberin begann, Oytinchen eine Stimme und Seele zu geben. „Was sucht eine Kuh am Meer?“ ist das vierte Kinderbuch rund um Oytinchen. Die drei vorherigen Geschichten führten die kleine Kuh nach Paris, ins Gebirge und in die Welt der Schule.

Info

Wer sich mal eine Oytinchen-Geschichte von Bärbel Kappler persönlich vorlesen lassen möchte, besucht die Website der Organisation Kiwanis, unter deren Dach sich Freiwillige weltweit für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. Bärbel Kappler ist aktives Mitglied der Organisation und beteiligte sich auch an der Internet-Vorlese-Aktion „kiwanis liest“ – zu finden unter www.kiwanis-germany.de.

Von Petra Holthusen

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