Liederfreund-Konzert mit toller Solistin

„Danke für die Lieder“ setzt den Schlusspunkt

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Der Liederfreund Sagehorn sang in St. Petri.

Oyten - Zu einem Benefizkonzert hatte der Liederfreund Sagehorn in die Oytener St.-Petri-Kirche eingeladen – und viele Freunde der Chormusik füllten die Bankreihen, um ein stimmungsvolles Konzert zu erleben. Als Ehrengäste begrüßte Liederfreund-Vorsitzende Monika Mindermann neben Kreischorleiter Hans Schröder und Schriftführerin Sieglinde Aßmann vom Kreischorverband auch den Sagehorner Ehrenchorleiter Walter Theis und seine Frau Ingrid. Statt Eintritt bat der Chor die Besucher um eine Spende für das Bremer Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche.

Liederfreund-Chorleiter Jürgen Desczka hatte viele Monate mit dem Gemischten Chor für das Konzert geprobt, und das abwechslungsreiche Programm bot eine bunte Mischung aus traditionellen und zeitgenössischen Stücken. Mit Mozarts „Wo Musik sich frei entfaltet“ eröffnete der Liederfreund das Konzert.

Die junge Sängerin Leandra Zimmermann begeisterte das Publikum mit ihrem Sologesang. Mit ihrer klaren Stimme interpretierte sie die Musicalsongs „Und ich steh’ weinend da“ (aus „Die letzten fünf Jahre“ von Jason Robert Brown) und „Fabelhaft, Baby“ (aus „Sister Act“ von Alan Menken). Bei letzterem Stück begleitete sie ihr Gesangslehrer Jürgen Desczka am Piano. Aus dem „Requiem“ von Andrew Lloyd Webber sang Leandra Zimmermann gemeinsam mit dem Chor das sakrale Stück „Pie Jesu“.

Zwischen den einzelnen Beiträgen las Monika Mindermann besinnliche Texte zum Thema Musik vor, die zum Ausdruck brachten, dass Musik Trost, Freude und Lebensmut spenden kann. In diesem Sinne stimmte der Chor gemeinsam mit dem Publikum den Kanon „Viva la musica“ an. Und bei dem flotten „Sing mit mir“ von Ailton Ager begleiteten die Zuhörer den Chor zum Abschluss mit rhythmischem Klatschen.

Wer dabei Lust auf mehr bekam, den ermunterte Monika Mindermann zum „Schnupper-Singen“ – immer dienstags ab 20 Uhr beim Übungsabend in der alten Sagehorner Schule.

Der reichliche Abschlussapplaus animierte den Chor zu einer Zugabe: Der alte „Abba“-Song „Thank you for the Music“ mit deutschem Text setzte den stimmungsvollen Schlusspunkt: „Danke für die Lieder“.

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