Martinsfest in Oyten: Schon beim Auftakt am Sonnabend zahlreiche Besucher

„Das Laternelaufen war gigantisch“

Sonja Rebentisch und ihre Kolleginnen Jenny und Regina warben um Mitsänger.

Oyten - Von Tobias Woelki. Wettertechnisch kalt präsentierte sich passend zur Jahreszeit gestern der November. Trotzdem erschienen zum Martinsfest, zu dem die Vereinigung der Selbstständigen (VdS) Oyten eingeladen hatte, zahlreiche Besucher. Und bei dem Wetter schmeckte der Glühwein gleich schon besser.

Auch dieses Jahr verwandelten die Veranstalter die Hauptstraße in eine Flaniermeile, was die vielen Besucher sichtlich genossen.

„Wir sind wirklich zufrieden. Mehr Stände können wir nicht unterbringen“, betonten Marktmeister Manfred Masanek und Hans Joachim Blohme, Vorsitzender der VdS Oyten. „Das Laternelaufen war gigantisch. 1 000 Personen waren auf der Straße. Wobei sich Marion Meyer-Harm um die Organisation des Martin-Laternelaufens gekümmert hat“, so Masanek.

Gestern nun waren Jugendliche mit einem Gänse-Wagen unterwegs. Diese besondere Gans transportierte Süßes, Orangen und Äpfeln sowie Lebkuchenherzen, mit denen dann die jüngsten Marktbesucher beschenkt wurden.

Der Bürgerbusverein nutzte die Möglichkeit, sich mit seinem Bus vorzustellen. Vereinsmitglieder wie Wolfgang Scholz und Berta Manthey informierten über den Verein. „Wir suchen immer Fahrer. Derzeit fahren 29 Personen den Bürgerbus, der immer sehr gut angenommen wird“, berichtete Berta Manthey. Und Wolfgang Scholz schob hinterher: „Ich fahre Bürgerbus in Oyten und in Achim.“

Der Chor EveryThing warb an seinem Stand um Mitsängerin. „Ende November ist unser Adventkonzert. Da kann uns auch jeder hören“, so Sonja Rebentisch.

Als Stammgäste präsentierten sich wie in den Vorjahren die Oytener Sanis. „Wir sind mit dem Zuspruch zufrieden“, schilderte Edith Esselmann, die Vorsitzende des DRK Oyten, ihre Eindrücke.

Mit einem großen Martinsumzug am Sonnabend in den späten Nachmittagsstunden startete das Martinsfest mit mehreren hundert jungen und jung gebliebenen Laternenträgern. Nach der Andacht in der Kirche bewegte sich der Umzug mit Holger Bischoff als heiligem St. Martin zu Pferd vorne weg durch Oyten zum Heimathaus.

An einer Feuerstelle spielten Ex-Bürgermeister Manfred Cordes als Bettler und Holger Bischoff als St. Martin die überlieferte Geschichte nach, in der Martin seinen wärmenden Mantel teilte und ihn einem Bettler schenkte.

Fotos auf

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