Landschaftswart ist wütend

Oyten: Immer wieder wilde Müllkippen an der alten L168

Kein Wunder, dass die wilden Müllkippen Landschaftswart Hans-Heinrich Grahl richtig wütend machen. Sind sind reichlich vorhanden und tauchen immer wieder auf.
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Kein Wunder, dass die wilden Müllkippen Landschaftswart Hans-Heinrich Grahl richtig wütend machen. Sind sind reichlich vorhanden und tauchen immer wieder auf.

Oyten – Oytens ehrenamtlicher Landschaftswart Hans-Heinrich Grahl berichtete jetzt vor dem Oytener Ratsausschuss für Umwelt und Gemeindeentwicklung über großen ehrenamtlichen Einsatz vieler Mitstreiter für die Pflanzen- und Vogelwelt – und wurde dann wütend: Regelmäßig entdecke er in der Landschaft wilde Müllberge mit privatem und gewerblichem Müll, Hausmüll, Sperrmüll, Bauschutt, in Säcke verpackt oder einfach so in die Gegend geworfen.

Der Landschaftswart meldet das regelmäßig dem Kreis und der Gemeinde. Die entsorgen dann auch den Müll, der oft an der alten L168 im Bereich Weidedamm und Clausheide sowie an der Autobahnüberführung am Pannrepel liegt. Der Abtransport wird aus Steuergeldern beziehungsweise Müllgebühren finanziert. Der Landschaftswart versteht allerdings nicht, dass diese Vergehen im Unterschied zu manchen anderen Kleinigkeiten nicht ordnungsrechtlich beziehungsweise strafrechtlich verfolgt werden.

Als gebe es keinen Sperrmüll und keine Abfallhöfe. Manche Zeitgenossen entsorgen ihren Unrat einfach in der Natur.

Dabei seien auf Kisten und Kartons doch oft die Namen und Adressen von Absender und Empfänger zu entdecken. Die Diskussion im Ratsausschuss ergab, dass offensichtlich die Meldungen über die Müllberge an den Bauhof anschließend nicht das Ordnungsamt erreichen und somit nicht verfolgt werden. Nun soll die Kommunikation verbessert werden, damit die Umweltfrevler entsprechend bestraft werden können.  mb

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