Kränkelnde Stieleichen am ev. Gemeindehaus in Oyten gestern gefällt

Gekappt am Kranhaken

An Ort und Stelle wurde gleich geschreddert.
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An Ort und Stelle wurde gleich geschreddert.

Oyten - Kränklich waren sie offenbar schon lange, gestern segneten sie das Zeitliche – die elf Stieleichen, die eingeklemmt zwischen dem evangelischen Gemeindehaus am Kirchweg und dem dicht angrenzenden Mehrparteienhaus ein mehr als beengtes Dasein führten. Wegen des schlechten Gesundheitszustandes der alten Bäume hatte die Oytener St.-Petri-Kirchengemeinde das Unternehmen „Bremer Baumdienst“ aus Oyten mit der Fällung beauftragt.

Mit Hubarbeitsbühne, Kran, Häcksler, Bagger, Schlepper, jeder Menge Kettensägen und einer stattlichen Anzahl von Mitarbeitern rückte die Fachfirma gestern auf dem Kirchweg an, der zwischen Dorfstraße und Kirche für die Baumfällarbeiten gesperrt wurde. Mitten auf der Straße bezog der Autokran Position, der die stückweise abgesägten Stämme am Haken Richtung Häcksler bugsierte, wo das Eichenholz an Ort und Stelle geschreddert wurde.

Die „durchweg mäßige Vitalität“ der Bäume am Fußweg neben dem ev. Gemeindehaus war nach Worten von Pfarramtsmitarbeiterin Christel Steinsträter schon 2007 Thema, als die Bebauung des Nachbargrundstücks diskutiert wurde. Um den Bau des Mehrparteienhauses an der Dorfstraße zu ermöglichen und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, wurden die Kronen der nun unmittelbar an den Neubau angrenzenden Eichen massiv eingekürzt – mit negativen Folgen: „Seit 2007 hat sich der Gesundheitszustand der Bäume nochmal deutlich verschlechtert“, so Steinsträter. Ein unabhängiger Gutachter habe von Sanierungsversuchen abgeraten und die Fällung empfohlen, da ein weiteres Absterben von Wurzelmasse die Standsicherheit gefährde.

pee

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