Kindertagesstätte Sagehorn beeindruckt mit großem Programm / Musical der Hortkinder

Frühlingsfest im Traumland

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Die Hortkinder der Kita Sagehorn beeindruckten beim Frühlingsfest mit dem Musical „Tuishi pamoja“, für das sie lange geprobt hatten.

Oyten - „Ach, ihr streikt ja gar nicht. Das ist ja schön. Wir haben uns so auf diesen Nachmittag gefreut, wussten aber nicht, ob er nun stattfindet.“ Zwei Großelternpaare von Kindern aus der Kindertagesstätte Sagehorn brachten auf den Punkt, was wohl mehreren Besuchern des Frühlingsfestes in der Kita am Samstag durch den Kopf ging. Der bundesweite Erzieherinnen-Streik war trotz der fröhlichen Stimmung immer wieder Thema beim Kita-Fest.

Drei Stunden amüsierten sich Kinder, Eltern, Verwandte und Ehemalige im „Traumland“, so das Festmotto. Das Freigelände hatten Erzieherinnen und Elternrat in mühe- und liebevoller Vorarbeit als Erlebniswelt ausgestaltet. Windspiele, Traumfänger und Regenstäbe begeisterten auch die erwachsenen Besucher. Der Lehmbackofen war angeheizt und leckere Brötchen, die das Backteam immer wieder heiß und frisch aus dem Ofen zog, fanden sofort Abnehmer.

Eingeweiht wurde beim Frühlingsfest der neu angelegte Fußfühlpfad, den der Förderverein „Sagehorner Baumzwerge“ gesponsert hatte. Mit nackten Füßen Unebenheiten im Boden zu ertasten und ohne hinzusehen über Steine zu laufen, soll die Wahrnehmung der Kinder stärken. Die Feldsteine für den Pfad spendierte Erich Schnackenberg vom Oyterdamm. Vier Väter setzten sich für eine intensive Planung zusammen und investierten 40 Stunden Arbeitszeit, um den Erdaushub zu bewältigen und die Steine in Zement zu setzen.

Großen Zuspruch fand auch der Stand mit Postkarten, die selbstgemalte Bilder der Kita-Kinder zeigen.

Die größte Attraktion des Frühlingsfestes war allerdings das Musical, das die Hortkinder unter der Regie der Erzieherinnen Nicole Geldermann und Stefanie Koschwitz in den Räumlichkeiten des Gesangvereins im ersten Stock aufführten. „Tuishi pamoja“, eine afrikanische Tiergeschichte, die von Freundschaft und Akzeptanz erzählte, war mit typischer Musik des schwarzen Kontinents untermalt. Trommeln und Gesang ließen die Steppe von Namibia vor dem geistigen Auge der Zuschauer entstehen, als niedliche Giraffen und elegante Zebras zunächst miteinander konkurrierten, dann aber Zuneigung und Freundschaft füreinander entdeckten. Zwei Aufführungen gab es beim Fest, die beide so gut besucht waren, dass sogar Stehplätze knapp waren.

kr

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