IGS-Schüler diskutieren mit Ratsmitgliedern

Global Goals – auch für ein nachhaltiges Oyten

Die IGS-Schülerinnen Fabienne, Isabell und Henrike (v.li.) erklären einem Besucher ihrer Präsentation die Global Goals.

Oyten - Normalerweise finden die Präsentationen und Diskussionen der Arbeitsergebnisse aus dem Themenorientierten Unterricht der IGS Oyten – ein zentrales Element der pädagogischen Konzeption – in der Schulaula für Familien, Freunde und Mitschüler statt. Diesmal war das anders: Der Jahrgang 10 der IGS präsentierte sein Unterrichtsprojekt „Netzwerk Erde – Oyten 2030“ an einem externen öffentlichen Ort, nämlich im Rathaussaal der Gemeinde Oyten, und suchte dazu auch den Dialog mit Vertretern der politischen Fraktionen.

Zunächst hatten die Besucher des Abends die Möglichkeit, sich im Forum anhand von Schaubildern, Modellen und Präsentationen am Computer darüber zu informieren, welche Veränderungen die Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung der Agenda 2030 für notwendig erachten, um die globalen Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung zu meistern – dieses in den Bereichen Wohnen/Mobilität, Ernährung/Landwirtschaft und Bereitstellung von Energie. Herausgearbeitet wurden sowohl derzeitige Probleme als auch für die Zukunft vorgesehene Lösungen, für die die Global Goals, die 2015 von den Vereinten Nationen beschlossen wurden, eine Marschrichtung vorgeben.

Verantwortung trägt nicht nur die Politik

Im Anschluss diskutierten zehn Zehntklässler mit den Ratsmitgliedern Dr. Kai Grönke (CDU), Prof. Dr. Andreas Dotzauer (FDP), Hubert Dapper (Bündnis 90/Die Grünen) und Heiko Oetjen (SPD) über die zukünftige Entwicklung in Oyten – hin zu einer nachhaltigen Gemeinde. Dabei ging es unter anderem um das gemeindeeigene Stromnetz, die Nutzung erneuerbarer Energien und zukünftige Entwicklungen bei der Elektromobilität, aber auch um Foodsharing und Lebensmittelverschwendung.

Bereiche, in denen die lokale Politik allerdings nur begrenzt Einfluss nehmen kann. Am Ende hieß es aus dem Kreis der Ratsvertreter: „Man kann die Verantwortung nicht nur der Politik übergeben.“ Sie riefen die Schülerinnen und Schülern dazu auf, sich politisch und regional zu engagieren, um ihre guten Ideen umzusetzen. Als Dank gab es für die Politiker nachhaltige Einkaufstaschen, die die Schülerfirma bedruckt hatte.

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