Gemeinde Oyten ehrt die Sieger des Stadtradelns

31. 785 Kilometer fürs Klima

Stadtradeln-Siegerehrung
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Die meisten Kilometer für Oyten radelten (v.r.) Anke Lünzmann-Lux, Birgit Knöpfle-Vogelsang mit ihrer Bodypower-Truppe vom TV Oyten, Manfred Horn und Frank Jacobs. Dafür gab’s Präsente von Bürgermeisterin Sandra Röse (l.) und Bettina Stoick-Perl, die seitens der Gemeindeverwaltung das Stadtradeln organisiert hatte.

Oyten – „Stadtradeln ist gut für die Umwelt und auch für die Gesundheit. Das wollen wir doch alle!“ So hatte Teamkapitänin Birgit Knöpfle-Vogelsang ihre Bodypower-Truppe vom TV Oyten zum Mitmachen motiviert. Mit Erfolg: Das Bodypower-Team des Turnvereins stellte bei der Kampagne Stadtradeln die größte Gruppe in der Gemeinde Oyten: 27 Radelnde brachten es in drei Wochen auf 7909 Kilometer.

„Die sind gefahren wie die Irren, richtig ehrgeizig“, sagte Knöpfle-Vogelsang bei der Siegerehrung am Donnerstagnachmittag im Rathaussaal voller Stolz auf ihre Sportgruppe.

Ein stolzes persönliches Ergebnis erzielten die drei Stadtradeln-Teilnehmer mit der größten Einzelleistung: Anke Lünzmann-Lux, die Radfahren als Gesundheitssport betreibt, brachte es auf 1099 Kilometer; Frank Jacobs radelte 1002 Kilometer (unter anderem täglich zur Arbeit nach Bremen) und Manfred Horn, passionierter Tourenfahrer, 986 Kilometer. Das brachte den Siegerinnen und Siegern des Stadtradelns in Oyten beim Empfang im Rathaus neben kleinen Präsenten auch viele Worte der Bewunderung von Bürgermeisterin Sandra Röse ein.

Gemeindeweit hatten sich 163 Menschen in 21 Teams beteiligt, die am Ende der dreiwöchigen Aktion im August/September insgesamt 31 .785 Fahrradkilometer auf dem Tacho und dem online geführten Konto der Kampagne hatten. Weil sie für diese Kilometer nicht das Auto nutzten, wurde laut Umrechner der Ausstoß von fünf Tonnen CO2 vermieden.

Mit diesem Ergebnis rangiert die Gemeinde Oyten im Ranking der bundesweit stadtradelnden 2172 Kommunen auf Platz 1216. Für nahe Alltagswege das Auto öfter mal stehen lassen und aufs Fahrrad umsteigen, weil jeder nicht motorisiert zurückgelegte Kilometer Schadstoffausstoß vermeidet und dem Klima hilft – das will das europaweite Netzwerk Klimabündnis mit der jährlichen Kampagne Stadtradeln als eine lokale Antwort auf den globalen Klimawandel in den Köpfen verankern.

Der interkommunale Wettbewerbscharakter beflügelt die Idee und den Ehrgeiz zusätzlich, und sorgt für viel öffentliche Aufmerksamkeit.

Oyten hatte sich dieses Jahr das erste Mal am Stadtradeln beteiligt – allerdings ohne groß Werbung dafür zu machen. „Da haben wir eindeutig noch Luft nach oben“, sagte die Bürgermeisterin selbstkritisch. Was dennoch bei dieser Aktion durch eine erstaunliche Gruppendynamik zustande gekommen sei, habe sie „tief beeindruckt“, so Röse. Im nächsten Jahr wolle die Gemeinde Oyten das Stadtradeln auf jeden Fall ausbauen und intensivieren.

Die Bodypower-Truppe vom TV Oyten wird auf jeden Fall am Start sein. Nach ihrem Ziel für 2022 gefragt, sagte Birgit Knöpfle-Vogelsang enthusiastisch: „Na, auf jeden Fall mehr! Mehr Leute, mehr Kilometer!“

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