70 Einsatzkräfte vor Ort

Gefahrgutalarm: Frostschutzmittel läuft in großen Mengen aus

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Oyten - Zu einem Gefahrguteinsatz ist die Feuerwehr Oyten am Dienstagmorgen ausgerückt. Auf dem Gelände der Firma Transthermos war die Flüssigkeit Glykol aus einem Kühlsystem ausgelaufen.

Wie Cornelius Traupe von der Feuerwehr Oyten mitteilt, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei gegen 9 Uhr alarmiert. Ein Gabelstapler zerriss eine Oberleitung, die das Kälteschutz- und Frostschutzmittel Glykol führte. Rund 500 Liter flossen auf den Boden der rund 750 Quadratmeter großen Halle, teilt die Polizei mit.

Da große Mengen des Stoffes ausgelaufen waren und dieser als nicht gesundheitsfördernd gilt, sei die Wehr angefordert worden. Die Feuerwehr haben den ausgetretenen Stoff mit Bindemittel eingedeicht, sodass nichts in die Umwelt abfließen konnte, so Traupe.

Zwei Mitarbeiter ins Krankenhaus gebracht

Insgesamt 70 Einsatzkräfte waren in Oyten vor Ort.

Der Staplerfahrer und ein Monteur waren zwischenzeitlich mit dem Stoff in Kontakt gekommen. Sie wurden vom Rettungsdienst untersucht und vorsorglich in das Krankenhaus Bremen-Mitte gebracht. Da das Ausmaß der Stoffkonzentration noch klar war, betraten die Wehrleute in Schutzanzügen die Einsatzstelle. Ein Entsorger wurde mit der Reinigung des betroffenen Areals beauftragt.

Die Feuerwehren Oyten und Bassen waren mit jeweils etwa 30 Einsatzkräften vor Ort. Insgesamt waren 70 Personen vor Ort. Über die Höhe des Sachschadens kann die Polizei abschließend noch keine Aussagen treffen.

jdw/cb

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