1. Startseite
  2. Lokales
  3. Landkreis Verden
  4. Oyten

Gefahrgut-Einsatz in Oyten: Explosive Chemikalie läuft aus

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christian Butt

Kommentare

Feuerwehrleute bereiten sich auf den Gefahrgut-Einsatz in einer Chemiefirma in Oyten vor. Ein Mann trägt eine Schutzanzug.
Feuerwehrleute bereiten sich auf den Gefahrgut-Einsatz in einer Chemiefirma in Oyten vor. © Christian Butt

Ein Gefahrgut-Unfall hat am Dienstag die Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren im Kreis Verden beschäftigt. Auf dem Gelände eines Chemieunternhemens war ein Container Leck geschlagen.

Oyten - Auf dem Gelände einer Chemiefirma in Oyten war am Dienstag gegen 9 Uhr an der Rudolf-Diesel-Straße ein 1000-Liter-Container leckgeschlagen. Die Hintergründe blieben zunächst unklar.

Im Landkreis Verden wurde Großalarm für die Feuerwehren Oyten und Bassen sowie den Gefahrgutzug des Landkreises ausgelöst. Außerdem rückte die Schnelleinsatzgruppe des DRK aus. Die Halle wurde daraufhin geräumt. Die Feuerwehrleute gingen mit Spezialanzügen in das Gebäude und konnte die Gefahr bannen. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe es nicht gegeben, teilte die Polizei am Nachmittag mit.

Explosive Chemikalie läuft aus - Feuerwehr dichtet Leck ab

Das Leck wurde laut der Polizei beim Umladen des Behälters bemerkt. Nach Erkenntnissen der Beamten liefen circa 10 bis 20 Liter des Gefahrstoffes aus. Dabei kam es offenbar zu keinem Eindringen in das Erdreich. Der Gefahrstoff wurde daraufhin durch die Freiwillige Feuerwehr aufgenommen und der Behälter mithilfe einer speziellen klebrigen Paste abgedichtet.

Ein Mitarbeiter der Firma wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei weiterhin mit. Die Rudolf-Diesel-Straße war für rund 1,5 Stunden an den Einmündungen zur Oytermühle sowie zur Bockhorster Dorfstraße vollständig gesperrt. Wie bei Gefahrgut-Einsätzen üblich wurden zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr hinzugerufen. Ersten Erkenntnissen zufolge handelte es sich bei der ausgetretenen Chemikalie um einen explosiven Stoff, sodass die Einsatzkräfte einen entsprechenden Abstand hielten.

Auch interessant

Kommentare