Sach- und Geldspenden machen Überraschungen möglich

Bassener Tafel beschenkt Kunden

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Doris Voß (Mitte), Leiterin der Ausgabestelle Bassen der Achimer Tafel, freute sich über einen vollen Gabentisch zum letzten Ausgabetag. 

Bassen - Spiele, Bücher, Stofftiere, Kerzen, Frühstückstassen, kleine Spielzeuge, Trinkflaschen für Kinder, Puzzles, Schokoladenweihnachtsmänner, nützliche Haushaltsdinge, warme, selbst gestrickte Socken in allen Größen und Farben, dazu warme Mützen und Schals und das eine oder andere Kleidungsstück – der Gabentisch bei der Bassener Tafel bot einen kunterbunten Mix aus schönen und nützlichen Überraschungen.

Dazu hielten die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel um Doris Voß eine Batterie von Tüten mit haltbaren Lebensmitteln bereit, die die Tafel sonst nicht im Angebot hat. Liebevoll gepackt mit Kaffee, Keksen, Dosenfisch und anderen Dingen stellte sie eine weihnachtliche Extragabe für die bis zu 70 Nutzer der Achimer Tafel dar, die mit der Außenstelle Bassen im Blocks Huus eine wichtige Anlaufstelle für Bedürftige ausmacht. 

Mitarbeiterin Erika Hafki, die Verbindungen zu einer Hilfsorganisation in Celle pflegt, hatte die Socken beigesteuert. In Celle werden die Socken in einer Aktion zugunsten der Kinderstation des Krankenhauses verkauft. Übrig gebliebene Exemplare sorgen nun bei den Nutzern der Bassener Ausgabestelle für warme Füße.

Auch Tafel-Mitarbeiter bestücken Gabentisch

„Ich habe örtliche Firmen um Spenden für unsere Weihnachtsüberraschungen gebeten und einiges an Geld zusammenbekommen. Dafür wurde eingekauft. Ich möchte allen großzügigen Gebern an dieser Stelle noch einmal herzlich danken. Danke auch, dass die aufgestellten Spendendosen so gute Beachtung finden. Sie bleiben nie leer,“ sagte Doris Voß, die sich mit den anderen ehrenamtlichen Helfern immer sehr freut, wenn die Tafel außer dem normalen Angebot an Lebensmitteln etwas Besonderes zu bieten hat.

Aber auch aus den Reihen der Tafel-Mitarbeiter wurde der Gabentisch bedacht. Rita Behrens gab nicht gezählte Gläser mit selbst gemachter Marmelade, für die sie im Herbst Früchte im eigenen Garten geerntet hatte. Hübsch verziert und beschriftet, boten sie einen Hingucker auf dem Gabentisch.

Spendenaufruf gut angekommen

Die Ottersberger Gemeinschaftspraxis Kuper, Hornemann und Tietjen hatte bei den Patienten einen Spendenaufruf gestartet und nicht weniger als vier große Kisten haltbarer Lebensmittel zusammengebracht, die Dennis Tietjen und Dr. Anke Hornemann zum Ausgabetag persönlich anlieferten. „Der Aufruf kam gut an, die Patienten haben gerne gegeben“, sagte Ärztin Hornemann. Sie kann sich mit ihrem Kollegen Dennis Tietjen gut vorstellen, die Hilfsaktion im nächsten Jahr zu wiederholen. - kr

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