„Wühlmäuse“ pflanzen von der Rathjen-Belegschaft gespendete Bäume im Wiesenpark

Finkenwerder Herbstprinz hält Einzug

Pflanzaktion im Wiesenpark: Im Beisein von Beschäftigten des Alten- und Pflegeheims Rathjen, die das Geld für den Ankauf der Bäume gespendet haben, bringen die „Wühlmäuse“ eine Rotbuche und drei Apfelbäume in die Erde.
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Pflanzaktion im Wiesenpark: Im Beisein von Beschäftigten des Alten- und Pflegeheims Rathjen, die das Geld für den Ankauf der Bäume gespendet haben, bringen die „Wühlmäuse“ eine Rotbuche und drei Apfelbäume in die Erde.

Oyten – Seit Donnerstag ist der Wiesenpark, Oytens grüne Oase im Ortszentrum zwischen Triften und Lindenstraße, um eine Rotbuche und drei Apfelbäume reicher.

Die vier jungen Bäume, von denen die Rotbuche bereits eine ordentliche Wuchshöhe und eine stattliche kleine Krone aufweist, pflanzten fleißige Helfer der Naturpflegetruppe „Wühlmäuse“. Die Rentnergruppe, die sich in der Gemeinde Oyten ehrenamtlich um die Hege, Pflege und Aufwertung von Landschaft und Natur kümmert, setzte schwungvoll die Spaten an und brachte die neuen Bäume fachgerecht in die Erde – inklusive Stütz- und Sicherungspfählen für die ersten Jahre des Anwachsens. Die kühle und regnerische November-Witterung kam den „Wühlmäusen“ um ihren Sprecher Erhard Hopert dabei so richtig zupass: „Bestes Pflanzwetter!“

Und darauf hatten die Naturpfleger gewartet. Die Bäume hatten sie bereits im Frühjahr ausgesucht und bei einer Baumschule bestellt. Das Geld für den Ankauf, gut 300 Euro, hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des vis-à-vis des Wiesenparks gelegenen Alten- und Pflegeheims Rathjen gespendet. „Die Summe haben die Beschäftigten bei der Weihnachtsfeier im vergangenen Jahr eingesammelt und an die Geschäftsleitung übergeben mit der Bitte, das Geld für die Pflanzaktion zu verwenden“, berichtet Sybille Edelmann, Pflegedienstleiterin im Haus Rathjen.

Mit Ingrid-Marie, Dülmener Herbstrosenapfel und Finkenwerder Herbstprinz wählten die „Wühlmäuse“ alte deutsche Apfelsorten aus, die im Wiesenpark nun eine kleine Obstwiese bilden. In zwei, drei Jahren dürften die Bäume erste Früchte tragen, und „wir haben natürlich nichts dagegen, wenn sich Spaziergänger den einen oder anderen Apfel frisch vom Baum pflücken“, betont Erhard Hopert. „Dafür ist das hier ja gedacht.“

Während sich drei der insgesamt zwölf aktiven „Wühlmäuse“ am Donnerstagvormittag der Baumpflanzaktion im Wiesenpark widmeten, waren die anderen mit dem Anlegen einer Hecke im Gewerbegebiet an der Autobahn beschäftigt. Nächsten Donnerstag sollen noch zwei weitere Hecken in Schwagerdorf und am Köbens gesetzt werden. „Die Sträucher, alles heimische Gehölze von Hartriegel bis Holunder, sind ja bestellt – die müssen jetzt in die Erde“, sagt Hopert, „deshalb ziehen wir das trotz der Corona-Situation durch.“ Dabei kommt den „Wühlmäusen“ zugute, dass sie beim Arbeiten im freien Gelände Abstand halten können und sich durchweg an der frischen Luft betätigen. Aber nach diesen letzten Pflanzungen im Rahmen des Heckenförderprogramms des Landkreises „legen wir erstmal eine Pause ein“, so Hopert. Ab Dezember gehen die „Wühlmäuse“ in den Winterschlaf – wohlverdient.  woe / pee

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