Bassener Drittklässler pflanzen selbstgezogenen kleinen Apfelbaum 

Von der Fensterbank-Plantage auf den Schulhof

Aus dem Topf in die Freiheit setzten Bassener Drittklässler einen selbstgezogenen Apfelbaum.

Bassen - Acht Jungen aus der Klasse 3b der Grundschule Bassen haben Ende vergangener Woche auf dem Schulgelände einen selbstgezogenen kleinen Apfelbaum gepflanzt.

Seinen Anfang genommen hatte das Projekt vor fast zwei Jahren, als sich die Kinder in ihrem damals ersten Schuljahr im Sachunterricht mit Äpfeln beschäftigten. Dabei fanden sie unter anderem heraus, dass das Kerngehäuse aus fünf Kammern besteht, in denen sich kleine Apfelkerne, die Samen, befinden. „Sie wurden gezählt und schließlich in Blumentöpfe gepflanzt und regelmäßig gegossen. So entstand eine kleine Fensterbank-Plantage“, erinnert sich Lehrer Ralph Spill.

Ein Bäumchen war nun, nach 20 Monaten, besonders groß und kräftig geworden – und wollte dringend nach draußen in die Freiheit. Diesen Gefallen haben die Kinder ihm getan: „Mit dem Spaten wurde an einer etwas abseitigen Stelle auf dem Vorderhof ein Loch gegraben und der kleine Baum sanft hineingesetzt. Linus holte eine Gießkanne voll Wasser und goss einen großen Schluck in das Pflanzloch“, so Spill, „nun hoffen wir, dass der kleine Kerl die vielen Kinderfüße in den Pausen überlebt. Vom Klassenfenster aus können wir ihn sehen. Er steht unter unserem besonderen Schutz. Schließlich soll unser kleiner Freund einmal ein ganz Großer werden, blühen und Äpfel tragen.“

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