Ortsrat befürwortet Bauleitplanung für Vergrößerung des Betriebsgeländes

Buss in Ottersberg: Erweiterungskurs Nordost

Die rot gestrichelte Umrandung markiert die Erweiterungsfläche für die Firma Buss.
+
Die rot gestrichelte Umrandung markiert die Erweiterungsfläche für die Firma Buss.

Ottersberg – Der Ortsrat Ottersberg hat in seiner Sitzung vorige Woche die neuerlichen Erweiterungspläne der Fertiggerichte-Fabrik Buss an der Landstraße zwischen Ottersberg und Otterstedt einmütig für gut befunden. Der Ausbau und damit die Stärkung des Firmenstandorts im Wümmeort sei zu begrüßen, gibt Bürgermeister Tim Willy Weber auf Nachfrage den politischen Tenor wieder.

Buss ist mit der wichtigste Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler im Flecken Ottersberg.

Einstimmig befürwortete der Ortsrat Weber zufolge die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Betriebserweiterung der Firma Buss auf den nordöstlich an das jetzige Firmengelände angrenzenden Flächen.

Die werden derzeit noch landwirtschaftlich genutzt. Um die Umwandlung in Gewerbeflächen darzustellen, muss die Gemeinde ihren Flächennutzungsplan ändern und zudem einen Bebauungsplan auf den Weg bringen für das künftige Betriebsgelände, mit dem sich Buss nördlich der Eckstever Straße vergrößern will.

Als erstes politisches Gremium befasste sich der Ortsrat mit der Thematik. „Das war der offizielle Startschuss zur Planung“, so Weber. Dass die politischen Entscheidungsträger im Gemeinderat als letzte Instanz Mitte Juli dem wohlwollenden Votum folgen, darf als Formsache betrachtet werden.

Die Kosten der baurechtlichen Planungen, die sich über einige Monate erstrecken werden, trägt der Antragsteller, also die Buss Fertiggerichte GmbH.

„Für den angedachten Planbereich ist die Erweiterung der Betriebsflächen vorgesehen. Die bisherigen Flächen des Gewerbebetriebs befinden sich im direkten westlichen Anschluss, sodass bei einer Erweiterung der Gewerbefläche nach Osten ein direkter, funktionaler Anschluss an den jetzigen Betriebsstandort ermöglicht wird“, schreibt das Unternehmen in seinem Antrag an die Gemeinde. Das rechtlich neu zu beplanende Gebiet ist etwa 2,5 Hektar groß.

Ziel der Planung soll nach Vorstellung von Buss „die Festsetzung eines Gewerbegebiets sein, um eine langfristige Erweiterung des vorhandenen Betriebs bauplanungsrechtlich vorzubereiten und in das städtebauliche Konzept des Fleckens Ottersberg zu integrieren“. In welcher Form und wann die Produktionsstätte baulich erweitert werden soll, darüber ist noch nichts bekannt.

Ebenfalls auf politisches Wohlwollen stieß in der virtuellen Zusammenkunft des Ortsrats der Entwurf einer Ottersberger Kunsthochschulstudentin für ein modernes Kunstwerk im Hochzeitsgarten am Rathaus. „You are Part of my Life“ heißt die metallene Installation mit Spiegeleffekt, die Brautpaare und andere eng verbundene Menschen zu Fotosessions einladen soll.

Der Verlegung der AltglasSammelstelle aus dem Kreuzungsbereich Am Wiestebruch/Im Brooken auf den Parkplatz an der Großen Straße am Ortsausgang Richtung Bassen stimmte der Ortsrat ebenso zu wie der Bepflanzung des Spielplatzes an der Buxtehuder Straße. Was die neue Begrünung des Kreisels Große Straße/Grüne Straße angeht, so soll zunächst mit der übergeordneten Straßenverkehrsbehörde abgeklärt werden, was gestaltungstechnisch erlaubt ist und was nicht. Nachdem die Behörde vor Jahren unter Verkehrssicherheitsaspekten ein Kunstwerk in der Kreiselmitte verboten hatte, will die Gemeinde die Sache jetzt mit vorherigen Absprachen angehen.

Bereits abgelehnt hat der Landkreis vor geraumer Zeit die Einrichtung einer Tempo-30-Zone auf der viel und schnell befahrenen Großen Straße im Bereich vor dem Alten- und Pflegeheim Larisch. Das wollen die FGBO-Fraktion und die SPD/Ruers-Gruppe im Rat nicht hinnehmen. Sie beantragten, beim Landkreis erneut auf die Anordnung von Tempo 30 auf der Landesstraße in Höhe des Pflegeheims Larisch zu drängen. Die Mehrheit des Ortsrats schloss sich dem an und beauftragte die Gemeindeverwaltung, mit dem Anliegen erneut bei der Straßenverkehrsbehörde vorstellig zu werden. „Die Tempo-30-Lösung hat sich vor einem weiteren Pflegeheim, dem Haus Charleston, ebenfalls an der Großen Straße gelegen, bewährt. Es ist nicht vermittelbar, warum im Fall des Pflegeheims Larisch nicht ebenso verfahren werden sollte“, so Antragsteller Friedrich Bartels (FGBO).

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Meistgelesene Artikel

Heftiger Crash bei Oyten: Auto knallt in Lkw – drei Verletzte auf der A1

Heftiger Crash bei Oyten: Auto knallt in Lkw – drei Verletzte auf der A1

Heftiger Crash bei Oyten: Auto knallt in Lkw – drei Verletzte auf der A1
Und ein Schnack gehört auch dazu

Und ein Schnack gehört auch dazu

Und ein Schnack gehört auch dazu
21-jähriger Simon Lorenz führt Radhaus in Langwedel weiter

21-jähriger Simon Lorenz führt Radhaus in Langwedel weiter

21-jähriger Simon Lorenz führt Radhaus in Langwedel weiter
„Es bleibt ein Ort des Lebens“

„Es bleibt ein Ort des Lebens“

„Es bleibt ein Ort des Lebens“

Kommentare