Umbau nach Außenarbeiten

Feuerwehrhaus: Parkplatz, Pflasterung und Zufahrten nehmen Form an

+
Fast fertig ist der Neubau, mit dem sich das alte Feuerwehrhaus in Oyten in der Fläche nahezu verdoppelt. Draußen rollen schon die Bagger, um die Tiefbauarbeiten für die Pflasterung vorzubereiten.

Oyten - Wer am Oytener Rathaus Richtung Innenstadt vorbeigeht, der kann auf dem nahe gelegenen Grundstück der Feuerwehr Oyten rege Bauaktivitäten beobachten: Rund um den fast abgeschlossenen Anbau des Feuerwehrhauses stellt ein Bauunternehmen zurzeit die Außenanlagen fertig.

Laut Axel Junge, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice und Wirtschaftsförderung, liegen die Arbeiten im Zeitplan. „Bisher hat die Firma trotz Dauerregens weitergearbeitet“, berichtet Junge weiter. Zu Verzögerungen könnte jetzt nur noch ein Wintereinbruch führen, da bei Bodenfrost keine Tiefbauarbeiten möglich sind. Aber eine längere Kälteperiode sei, zumindest laut Wetterbericht, nicht zu erwarten. Der Fachbereichsleiter ist sich daher sicher, dass der Neubau noch im ersten Halbjahr eingeweiht werden kann.

Mit dem Erweiterungsbau haben die Brandschützer im Vergleich zu bisher die doppelte Fläche zur Verfügung. Er umfasst eine Fahrzeughalle für drei Lösch- und Einsatzfahrzeuge, Lagerräume, Umkleide- und Sanitärbereiche und einen Aufenthaltsraum.

Zu den umfangreichen Außenarbeiten zählen der Ausbau des Parkplatzes und der Zuwegungen sowie eine neue Pflasterung rund um das alte und neue Gebäude, inklusive des Waschplatzes für die Fahrzeuge der Feuerwehr und des benachbarten Bauhofs. Letzterer soll vor dem Bauhof seinen Platz finden.

Das Ensemble im Ganzen: Erst wird die Pflasterung – auch vor dem alten Feuerwehrhaus erneuert – dann kann der Umbau im Inneren starten.

Als Nächstes steht der Umbau des alten Feuerwehrhauses an. Vorgesehen ist, die Rolltore an der Fahrzeughalle zu erneuern, da diese bereits abgängig waren. Außerdem sind ein Büro, ein Besprechungsraum und ein Raum für die Jugendfeuerwehr geplant. „Das kann aber erst passieren, wenn die Außenanlagen des Neubaus fertig sind, denn die Lösch- und Einsatzfahrzeuge müssen in der Zwischenzeit irgendwo parken“, so Junge.

Wie bereits im Oytener Gemeinderat kundgetan, liegen die Kosten ein wenig höher als ursprünglich geplant. Zu den zunächst kalkulierten 2,2 Millionen Euro hatte das Gremium für den Neu- und Umbau der Oytener Feuerwache bereits überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 400.000 Euro genehmigt.

An neue Vorgaben angepasst

„Wir mussten die Räumlichkeiten an heutige Anforderungen anpassen, das betrifft unter anderem Vorgaben der Feuerwehr-Unfallkasse“, betont Axel Junge. Die alten Räume seien so eng gewesen, dass die Erweiterung einfach zwingend notwendig gewesen sei.

Laut Axel Junge gab es im Jahr 2017 in Oyten etwa 150 Feuerwehreinsätze. Mit dem Um- und Erweiterungsbau in nachhaltiger Bauweise sieht sich die Gemeinde auch für die nächsten Jahre brandschutztechnisch „gut aufgestellt“. Bereits in Bassen hatte die Gemeinde rund 1,4 Millionen Euro für einen Neubau der Feuerwache investiert, der Anfang 2015 eingeweiht wurde. „Mit den Ortsfeuerwehren in Oyten und Bassen verfügen wir über eine leistungsfähige Feuerwehr, auf die sich die Bürger verlassen können“, stellt Junge fest. Eine Verlässlichkeit, die glücklicherweise vom ehrenamtlichen Engagement der vielen Brandschützer getragen werde. 

ldu

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Die 50 besten Abi-Mottos aller Zeiten

Die 50 besten Abi-Mottos aller Zeiten

Die Techniktrends 2018 im Überblick

Die Techniktrends 2018 im Überblick

Autositze werden immer gesünder

Autositze werden immer gesünder

Dschungelcamp 2018: Das passierte am Montag

Dschungelcamp 2018: Das passierte am Montag

Meistgelesene Artikel

Junge Landwirte mit dem Trecker zur Demonstration in Berlin

Junge Landwirte mit dem Trecker zur Demonstration in Berlin

Erst Januar – und schon Störche da

Erst Januar – und schon Störche da

Riesen-Ansturm am Kreisel: Wohnungen teilweise verlost

Riesen-Ansturm am Kreisel: Wohnungen teilweise verlost

Herbert Teppenkamp: „Wäre lieber bei Bundeswehr geblieben“

Herbert Teppenkamp: „Wäre lieber bei Bundeswehr geblieben“

Kommentare