Achim vorn

Kreiswettbewerbe des Jugendrotkreuzes: Erste Hilfe und soziale Kompetenz

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Erste Hilfe, die klassische Form des Wettbewerbs, wurde mit Probanden durchgeführt, die von Notfalldarstellern täuschend echt hergerichtet worden waren.

Oyten/Landkreis - Die Arbeit im Jugend-Rotkreuz ist mehr als Erste Hilfe und ein bisschen Geselligkeit. Sie beinhaltet Sport, Spiel und den Erwerb sozialer Kompetenzen. Mit ganz viel Ehrgeiz, Spaß an der Sache und Teamgeist sicherte sich die Gruppe der Stufe 0 der „Helfenden Tiere“ im Alter von sechs bis neun Jahren aus Achim einen von drei ersten Plätzen.

Die „Rescue-Turtles“ der Stufe 1 im Alter von neun bis 12 Jahren belegten einen weiteren ersten Platz und die Gruppe „Kwab“ aus der Stufe 3 im Alter von 16 bis 27 Jahren, ebenfalls aus Achim, hatte in ihrer Bewertung die Nase vorn. Mit ihrer Qualifizierung für die Bezirksmeisterschaften werden sie im Juni nach Schiffdorf reisen, um sich dort auf den Landeswettbewerb in Einbeck im August vorzubereiten.

Mit 50 Teilnehmern im Alter von sechs bis 27 Jahren, unterteilt in drei Gruppen, war der Kreiswettbewerb des Kreisjugendverbandes des DRK am Samstag im Oytener Schulzentrum an der Perstalozzistraße sehr gut besucht. Dazu hatten sich 25 Schiedsrichter einschließlich der Notfalldarsteller eingefunden, die mit Schminke und anderen Hilfsmitteln dafür sorgten, dass zu versorgende Personen auch wirklich aussahen, als sei ihnen etwas Schlimmes passiert. 

Andrè Hasch, Corinna Hillebrand und Daniela Loof als Organisatoren vor Ort und gestandene Jugendrotkreuzler (DRK) konnten Matthias Wust, zweiter Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes und Schatzmeisterin Andrea Gocek sowie Daniel Moos als Vertreter der Gemeinde Oyten begrüßen, die sich an allen sieben Stationen des Wettbewerbs informierten.

Spannung unter den älteren Teilnehmern

Spannend ging es bei der Stufe drei, den älteren Wettbewerbsteilnehmer zu. Die widmeten sich einem gestellten Ernstfall, bei dem Jugendliche nach einer Party noch schnell das Haus aufräumen und säubern müssen. In aller Eile, so war die Vorgabe, wurden alle verfügbaren Putzmittel zusammengekippt, um damit Spuren der Sause zu beseitigen. Leider bekam ein Jugendlicher rote und brennende Hände, was auf eine Verätzung schließen ließ. 

Ein anderer verletzte sich beim Einsammeln der Flaschen und ein weiterer bekam aus unerklärlichen Gründen schlecht Luft. Umsichtiges Handeln, Ruhe bewahren, Panik vermeiden und vor allem Sachkunde waren bei den Ersthelfern angesagt, was unter den strengen Augen der Schiedsrichter auch hervorragend gemeistert wurde.

Im sportlichen Bereich ging es darum, mit entsprechenden Hilfen eigenständig nach zeitlicher Vorgabe einen Tanz in der Gruppe zu erlernen und den nach kurzer Einübungszeit auch vortanzen zu können. Eine andere Station beschäftigte sich mit Kinderrechten. 

Eine weitere Station stellte Fragen nach gesunder Ernährung und eine andere wiederum eine andere stellte Sport und Spiel mit einem Geschicklichkeitstraining in Sachen Eierlaufen in den Mittelpunkt. Die Teilnehmer hatten Spaß, müssten aber Konzentration und Aufmerksamkeit einsetzen.

In den Pausen wurde gruppenübergreifend im Freien gespielt, wobei das Rote Kreuz aus Oyten mit einem leckeren Frühstück und einem Mittagessen für reichhaltige Verpflegung gesorgt hatte.

kr

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