Baustelle Ortskern Oyten

Bis Ende Mai ist noch Geduld gefragt

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Baustelle Ortskern Oyten: Bis Ende Mai ist noch ein bisschen Geduld gefragt.

Oyten - Zwei Nachrichten hatte Bürgermeister Manfred Cordes heute zu verkünden: „Die gute Nachricht ist, wir kommen voran in der Hauptstraße, die schlechte ist, es wird weiter Sperrungen geben.“

Bis Ende Mai ist von Verkehrsteilnehmern im Oytener Ortskern noch ein bisschen Geduld gefragt, dann soll sich das Thema Baustelle erledigt haben. Seit Ende November ist der Oytener Ortskern wieder Großbaustelle: Teil zwei der Neugestaltung der Seitenräume rechts und links der Hauptstraße im Rahmen der zu zwei Dritteln von Bund und Land geförderten städtebaulichen Attraktivierung des Ortszentrums läuft. 

Für 800.000 Euro werden die Boulevard-Pflasterungen an der Einkaufsmeile fortgesetzt, ziehen sich über den Busbahnhof und um die Ecke bis zum kleinen Marktplatz am Anfang der Lindenstraße sowie auf der anderen Seite hinein in die alte Hauptstraße bis hinter die Volksbank. Im Einmündungsbereich von alter Hauptstraße und Lindenstraße soll sich so zusammen mit dem Busbahnhof ein offener Platzcharakter mit Aufenthaltsqualität ergeben.

Wie es die nächsten Wochen baulich weitergeht, darüber informierten im Rathaus der Bürgermeister, sein Stellvertreter Axel Junge, Planer Peter Schatz und Vertreter der ausführenden Firma Brema-Bau AG. Dabei wollten alle Beteiligten „etwas mehr Verständnis wecken“, so Junge. Die Gemeinde sei kritisiert worden für die Dauer der Baumaßnahmen und die großräumigen Baustelleneinrichtungen mit entsprechenden Sperrungen.

Um Verständnis bei Bürgern geworben

Aber das habe alles seinen Grund: Zum einen legten erst alle Versorgungsunternehmen neue Leitungen, bevor die Pflasterer anfangen könnten, zum anderen habe der Winter die Arbeiten fünf Wochen stillgelegt. Die großräumigen Baustellenabsperrungen seien neuen Sicherheitsbestimmungen geschuldet, nach denen mit zwei Meter Abstand die Arbeiter vor dem fließenden Verkehr und die Passanten vor Baustellengerätschaften zu schützen seien.

Im Moment ist alles frei befahrbar, das ändert sich wieder ab kommenden Mittwoch: Dann verlagern sich die Arbeiten auf die Fußwege an Lindenstraße und alter Hauptstraße, und dafür muss wegen besagter Baustellensicherung jeweils eine Fahrspur gesperrt werden.

Einbahnstraßen-Regelungen 

Deshalb wird die Lindenstraße zur Einbahnstraße Richtung Sagehorn und die alte Hauptstraße zur Einbahnstraße aus Richtung Rathaus in Richtung Ortsmitte – das ganze bis 2. Mai. Und nur, wenn’s funktioniert. Das hängt nach Junges Worten auch von der Disziplin der Autofahrer ab. Gibt’s Probleme, wird die Einfahrmöglichkeit in die Lindenstraße aufgehoben.

Danach wird bis Ende Mai weitergebaut vor der Volksbank, dafür bleibt dann nur die alte Hauptstraße weiter Einbahnstraße. Zuletzt wird der Busbahnhof neu gepflastert, der solange noch als Baumateriallager dient.

Teil drei der Ortskernsanierung ist irgendwann der neue Marktplatz hinter dem dann abzureißenden alten Aldi. Dafür laufen zurzeit die Absprachen und Planungen.

pee

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