Drei Oytener Unternehmen kaufen erste Grundstücke im neuen Gewerbepark

Im Schaufenster an der A1

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Die ersten Grundstücke im neuen Gewerbegebiet „A1 Oyten“ sind verkauft. Die Verträge unterzeichneten im Rathaus (von rechts) Maschinenbauunternehmer Wolfgang Mathia, Bürgermeister Manfred Cordes und Florian Karsch, Geschäftsführer der Nordwestdeutschen Landtechnik Holding als Muttergesellschaft von Mager & Wedemeyer. Notar Norbert Lühring und Wirtschaftsförderer Axel Junge (stehend von rechts) assistierten. Gefeiert wurden die ersten Verkäufe bei einem Sektempfang.

Oyten - Andere planen mit 60 Richtung Rente – Wolfgang Mathia startet nochmal durch. Der Inhaber des Edelstahlbearbeitungs- und Maschinenbaubetriebs Mathia GmbH baut eine moderne Werkhalle im neuen Gewerbegebiet „A1 Oyten“. Mathia ist sozusagen Pionier: Der Maschinenbauer kaufte für seinen Zwei-Mann-Betrieb von der Gemeinde Oyten die ersten 2000 Quadratmeter im neuen A1-Gebiet.

15000 qm Expansionsfläche erwarb außerdem der Oytener Landmaschinenvertrieb Mager & Wedemeyer im Gewerbepark südlich der Autobahn, 3000 qm kaufte der A1-Getriebe- und Autoservice. Die Unterzeichnung dieser ersten drei Kaufverträge für Gewerbeflächen in Oytens frisch erschlossenem 50-Hektar-Gebiet mit 1a-Lage an der A1 feierte die Gemeinde am Mittwochabend mit einem Sektempfang im Rathausfoyer. Mit ihren „Erstbeziehern“ stießen Bürgermeister Manfred Cordes und Wirtschaftsförderer Axel Junge im Kreis von Ratsvertretern an.

Die drei ersten Grundstückseigentümer sind zurzeit alle im Oytener Gewerbepark nördlich der A1 ansässig. Mathia sowie der A1-Autoservice wollen jetzt aus gemieteten in eigene und größere Betriebsgebäude auf die andere Seite der A1 umsiedeln; Mager & Wedemeyer benötigt zusätzliche Ausstellungsflächen.

Der Verkauf an etablierte Oytener Unternehmen dokumentiere, so Junge, dass regionale Betriebe zuerst bedient würden bei der Vermarktung der begehrten Flächen. Die ersten 20000 Quadratmeter seien jetzt verkauft, weitere 50000 folgen laut Junge „kurzfristig“. Die Auswahl der ansiedlungswilligen Betriebe werde sorgfältig getroffen: „Wir wollen ein gemischtes Gewerbegebiet, nicht nur Logistiker“, betonte der Wirtschaftsförderer. Die Flächengrößen variieren deshalb zwischen 1000 und 40000 Quadratmetern für kleine bis größere Betriebe.

Bürgermeister Cordes dankte allen Beteiligten, die den zeitlichen und finanziellen Kraftakt dieser Gewerbegebietsausweisung ermöglicht hätten. „Fast auf der Autobahn zu wohnen“, wie Cordes die 1a-Lage umschrieb, „ist für viele Betriebe eine ganz tolle Geschichte.“ Zum Beispiel für Mager & Wedemeyer: „Wir wollen von der Autobahn aus gesehen werden“, sagte Hans-Gerd Voß aus der Geschäftsleitung des Landmaschinenhandels. Auf 15000 Quadratmetern Fläche direkt an der A1 – samt Option auf weitere 25000 – will das Unternehmen die Vermarktung gebrauchter Landtechnik forcieren.

pee

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