Gebührender Abschied für die Hausband des Heimatvereins Oyten

„De Thüner“ treten von der Bühne ab

Ehrungen beim Heimatverein
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Wurden für ihren unermüdlichen Einsatz für den Heimatverein Oyten von Günter Hoppe und Werner Gerken (hinten von links) mit einem Präsent bedacht: Ernst Brockmann, Lüer Jäger, Werner Borstelmann und Johann Esselmann (vorne von links).

Oyten – Eine traurige Nachricht für alle Freunde der heimatlichen Volksmusik: Die in der Region seit Jahrzehnten bekannte und beliebte Gruppe „De Thüner“ hat sich aufgelöst. Das gab Werner Gerken, Vorsitzender des Heimatvereins Oyten, am Dienstagabend in der Jahreshauptversammlung im Oytener Rathaus bekannt.

Die Entscheidung der „Thüner“, von der Bühne abzutreten, war in erster Linie dem Alter der Mitglieder geschuldet. Aber auch gesundheitliche Gründe spielten eine Rolle. „Seit Jahrzehnten hat unsere Hausband unsere Feste und Veranstaltungen begleitet. Daher wollen wir sie auch für ihren unermüdlichen Einsatz gebührend würdigen“, erklärte Werner Gerken. Der Vorsitzende dankte gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Günter Hoppe den anwesenden drei Orchestermitgliedern Lüer Jäger, Werner Borstelmann und Ernst Brockmann für ihr langes musikalisches Engagement mit herzlichen Worten und Präsenten.

Auch Johann Esselmann wurde an dem Abend bedacht und geehrt. Er hatte beim Heimatverein stets für die Technik verantwortlich gezeichnet. Gerken lobte: „Wenn es etwas zu reparieren gab, komplizierte Arbeiten anstanden, Hilfe und Unterstützung erforderlich waren – Johann hat sofort angepackt. Auch wenn die Heizung mal defekt war, die Toilette verstopft, der Strom aus- oder der Wasserdruck abgefallen war, konnten wir uns auf Johann verlassen.“

Darüber hinaus wurde in der Mitgliederversammlung mit Harald Finke ein neuer Kassenwart in Nachfolge der verstorbenen Ingrid Nerger gewählt. In seinem Jahresbericht machte Werner Gerken noch einmal deutlich, dass aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt viele Veranstaltungen ausfallen mussten. „Mittlerweile sind aber viele Menschen geimpft worden und es kehrt ein Stück Normalität zurück. Obwohl die Zahlen derzeit gegen eine Abschwächung der Pandemie sprechen, bin ich optimistisch, dass wir 2022 wieder ein normales und geregeltes Leben führen können“, hofft der Vorsitzende.

Aktuell zählt der Verein 747 Mitglieder und damit 28 weniger als im Vorjahr. „Etliche von ihnen sind verstorben. Aktuell fehlen uns neue Mitglieder, die wir meistens ja nur durch die Anmietung des Heimathauses bekommen. Denn das ist nur als Mitglied möglich“, erklärte der Vorsitzende. Finanziell ist der Heimatverein laut Gerken indes gut aufgestellt.

Als nächste Veranstaltungen hat der Heimatverein für September das Back- und Dreschfest sowie für Dezember den Weihnachtsmarkt am Heimathaus geplant. Aber alles ist davon abhängig, ob es die dann aktuelle Corona-Situation zulässt.

Von Tobias Woelki

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