Corona-Ausbruch

Coronavirus im Seniorenheim: Bislang fünf Todesopfer aus Oytener Einrichtung

THW-Kräfte bauten zwei Container für die Hygieneschleuse vor der Oytener Einrichtung auf.
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THW-Kräfte bauten zwei Container für die Hygieneschleuse vor der Oytener Einrichtung auf.

Der Corona-Ausbruch in einer Oytener Senioreneinrichtung forderte bis jetzt fünf Todesopfer. Insgesamt entspannte sich die Situation im Landkreis Verden aber ein wenig.

Update vom 30. Juni: Vorsichtige Entwarnung in Sachen Corona-Neuinfektionen im Vorwochen-Hotspot Oyten. Das Gesundheitsamt des Landkreises hat die erste Runde des Screening der Beschäftigten aller neun Pflegeheime der Nordkreisgemeinde abgeschlossen. „Erfreulicherweise sind sämtliche Testergebnisse negativ“, so Amtsärztin Jutta Dreyer einer Mitteilung zufolge.

Überschattet wurden die vergangenen Tage allerdings durch ein fünftes Todesopfer in der betroffenen Oytener Pflege-Einrichtung. Die 89-jährige Frau verstarb den Angaben zufolge Sonntagmorgen. Sie sei vorerkrankt. Damit stieg die Zahl der Todesopfer kreisweit auf insgesamt sieben.

Originalartikel vom 16. Juni: Landkreis – Eine 85-Jährige starb am Montagabend an den Folgen der Covid-19-Erkrankung. Die erkrankte 85-jährige Frau aus dem betroffenen Oytener Pflegeheim war im Achimer Krankenhaus stationär aufgenommen worden und starb noch am Abend an den Folgen der Covid-19-Erkrankung. Die Patientin ist damit der dritte Todesfall in der Bevölkerung des Landkreises Verden im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Landrat Peter Bohlmann spreche den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus, heißt es aus dem Kreishaus.

Das Gesundheitsamt des Landkreises meldet darüber hinaus mit Stand von gestern, dass in der Oytener Heimeinrichtung sieben neue Fälle von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen gebe. Betroffen seien vier Bewohner und drei Pflegekräfte.

Bei den Neuerkrankten handele es sich um fünf Frauen und zwei Männer, sechs Personen leben im Nordkreis, eine im Südkreis.

Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis liegt bei 221

Alle sieben Erkrankten seien bei der ersten Testung noch negativ gewesen, hätten aber in der Zwischenzeit Symptome entwickelt. Nach einem erneuten Abstrich wurde die Ansteckung bestätigt. Die Pflegekräfte wurden umgehend unter häusliche Quarantäne gestellt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Infizierten im Landkreis aktuell auf 221. Von den infizierten Personen sind inzwischen 160 Personen aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Damit ist eine weitere Person als genesen entlassen worden. Sechs Patienten sind derzeit in stationärer Behandlung.

Die am Sonntag vor der Pflegeeinrichtung in Oyten aufgebaute Zelt-Hygieneschleuse wurden Dienstag im Laufe des Nachmittags durch zwei feste Container ergänzt. Unter der Federführung der Abteilung Gebäudewirtschaft des Landkreises sorgen sechs Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks für den Teilabbau der Zelte und den Transport und Aufbau der Container.

Weitere zehn Helfer vom Deutschen Roten Kreuz sind im Einsatz, um die Dekontaminationsschleuse für das Heimpersonal einzurichten.

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