Claus Marx ist neuer Leiter des Fachbereichs Bildungs- und Gebäudemanagement

„Viele Aufgaben – aber alle lösbar“

Claus Marx
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Claus Marx (54) leitet seit Mittwoch im Oytener Rathaus den Fachbereich Bildungs- und Gebäudemanagement. Bürgermeisterin Sandra Röse (r.) und die Erste Gemeinderätin Cordula Schröder begrüßten den neuen Kollegen, der von der Stadt Wildeshausen zur Gemeinde Oyten wechselt.

Oyten – Die Führungsriege im Oytener Rathaus ist wieder komplett: Claus Marx (54) hat als neuer Leiter des Fachbereichs Bildungs- und Gebäudemanagement am Mittwoch seine Arbeit in der Gemeindeverwaltung aufgenommen. Marx wechselt von der Stadt Wildeshausen nach Oyten. „Viele Aufgaben – aber alle lösbar“, so schätzt der Verwaltungsbeamte und Betriebswirt den nach langer Stellenvakanz vor ihm liegenden Berg an Arbeit ein – und fügt lächelnd eine Kostprobe seines Humors hinzu: „Wie isst man ein Nashorn? In ganz kleinen Häppchen...“

Verwaltungschefin Sandra Röse freut sich, den neuen Kollegen und Wunschkandidaten endlich an Bord zu haben: „Wir brauchen jetzt in diesem Fachbereich jemanden, der uns mit Ruhe, Erfahrung und Fokussierung durch die Projektdichte führt. Das alles bringt Claus Marx mit.“

(Führungs-)Erfahrung hat der 54-Jährige aus Bassum (Landkreis Diepholz) reichlich im Gepäck. In Wildeshausen, Kreisstadt im Landkreis Oldenburg, hat der Verwaltungsbeamte zuletzt den Fachbereich Zentrale Dienste, Bildung und Sport sowie die Wirtschaftsförderung geleitet. In Oyten trägt Marx in Nachfolge des zur Stadt Achim gewechselten Daniel Moos jetzt die Verantwortung für die Bereiche Kindertagesstätten, Schulen, Vereine und Kultur, außerdem für das kommunale Gebäudemanagement und Hochbauprojekte. Das Aufgabenpaket dieses Fachbereichs war im Rathaus im Zuge struktureller und personeller Veränderungen in der Führungsriege neu geschnürt worden – „und das war offenbar der Lockruf für Herrn Marx“, so Bürgermeisterin Röse zufrieden.

Tatsächlich reizte ihn an der Oytener Stellenausschreibung die ungewöhnliche, aber effizient erscheinende Verquickung der Ressorts Bildung und Soziales plus Gebäudemanagement für eben diese Bereiche: „Schulen und Kitas in Kombination mit Hochbau, das ist total interessant“, sagt Marx. Denn der Baubereich habe ihn „nie richtig verlassen“.

Den leitete er bei der Stadt Wildeshausen, nachdem er 2015 aus der freien Wirtschaft zurück in die Kommunalverwaltung gewechselt war. Mit der Ausbildung zum Verwaltungsangestellten war Marx einst im Bassumer Rathaus in den Beruf gestartet. Hier lernte er übrigens auch seine Frau kennen, die Standesbeamtin in Bassum ist und mit der er zwei erwachsene Kinder hat. Beim Landkreis Diepholz schlug er die Beamtenlaufbahn ein und kehrte schließlich zurück zur Verwaltung seiner Heimatstadt Bassum. Allerdings stellte Marx fest, dass seine zusätzlich erworbenen Kompetenzen als Betriebswirt damals in der öffentlichen Verwaltung „noch nicht so richtig verwendbar“ waren. Deshalb gab er seine Beamtenstelle auf Lebenszeit auf und wechselte als Immobilienberater zur Volksbank. 2015 zog es ihn zurück in die Kommunalverwaltung: Er übernahm eine leitende Position bei der Stadt Wildeshausen. Zuerst hatte er den Baubereich in seiner Regie, seit 2020 die Zentralen Dienste.

So richtig zufrieden war er dort zuletzt nicht mehr, was vor allem mit Entwicklungen in der Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur Wildeshausens zu tun hat, wie Marx anklingen lässt. Da kamen das „gute Angebot in Oyten und die netten Gespräche mit der Bürgermeisterin“ wie gerufen. Bis dato kannte der Bassumer von Oyten nur die Autobahnabfahrt, die frühere Disco Zeppelin und Daisy’s Diner. Seit Mittwoch lernt er die Gemeinde nun mit all ihren Facetten kennen.

Wohnen bleibt Marx weiter in Bassum, wo er sich zwischenzeitlich auch einige Jahre als Vertreter der Wählergemeinschaft „Bürger Block“ politisch im Stadtrat engagierte. 2014 hatte er sich sogar um das Bürgermeisteramt beworben, unterlag damals jedoch in der Stichwahl.

In seiner Freizeit betätigt sich der 54-Jährige am liebsten als Handwerker: „Sägen, schweißen, zimmern..., das ist ein toller Ausgleich zu meiner Arbeit – und passt auch gut zu meinem neuen Aufgabengebiet.“

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