Gerhard Bischoff und Bärbel Schöpfer zu Oytener Majestäten 2016 gekrönt

Der Chef ist nun auch König

Seit Samstagmittag regiert in Oyten das neue Königshaus um Gerhard Bischoff und Bärbel Schöpfer. - Foto: Woelki

Oyten - Hauptmann Peter Dühnfahr führt ein strenges Regiment. Ihm entgehen keine Verfehlungen seiner Schützenschwestern und -brüder. Und bevor es am Samstag beim Schützenfest in der großen Halle des Oytener Schützenvereins zur Königsproklamation kam, „strafte“ Hauptmann Dühnfahr einige Schützen des angetretenen Oytener Regiments erstmal für unterschiedliche Vergehen ab.

Dann folgte die große Überraschung des Tages: Vereinsvorsitzender Gerhard Bischoff wurde von seiner Stellvertreterin Margret Bredehöft zum neuen Oytener Schützenkönig gekrönt. Zuvor hatte Bischoff noch selbst Bärbel Schöpfer zur neuen Majestät der Schützendamen proklamiert.

Für beide Majestäten ist es bereits der zweite Titel im Verein. Ihren ersten Titel holte die neue Schützenkönigin im Jahr 2008; Gerhard Bischoff, ein exzellenter Schütze mit der Sportpistole, war 1997 schon mal Schützenkönig. Dass er nach wie vor gut mit dem Gewehr umgehen kann, bewies der Vereinsvorsitzende nun eindrucksvoll.

Oytener Vizekönigin wurde Karin Wrede, Dritte Astrid Brüns. Bei den Schützen heißt der neue Vizekönig Hermann Müller. Dritter wurde Dennis Speit.

Den Titel des Königs der Könige errang Wolfgang Pollaschke und den Titel der Königin der Königinnen Monika Funcke.

Wie Gerhard Bischoff berichtete, „haben 19 Damen und Herren auf die beiden Königsscheiben geschossen“. Zu dem Wettbewerb traten die Titelanwärter am Samstagvormittag im Schützenhaus an der Jahnstraße an.

Vor der Bekanntgabe des neuen Königshauses am Mittag, die gut 40 Vereinsmitglieder mit Spannung erwarteten, holte Hauptmann Dühnfahr sein kleines Notizbuch aus der Jackentasche, blätterte darin herum, um im nächsten Moment Schützenbrüder für Vergehen abzustrafen und ihnen dafür jeweils fünf Euro abzuknöpfen.

Dabei handelte es sich um Verfehlungen wie Antreten ohne Hut oder Patzer in der Marschierordnung. Die von Dühnfahr genannten Schützen legten mit einem Lächeln fünf Euro in den Schützenhut von Schatzmeister Erich Wieczorek, den dieser den Reuigen vor die Nase hielt.

Neben Titeln hatten die Schützen auch Pokale zu vergeben: Gesine Neumann gewann den Albert-Ernst-Pokal, Dennis Speit den Schütt-Pokal und Anja Düppers den Winter-Pokal.

Nach der Proklamation nahm der Verein traditionell sein gemeinsames Königsessen in der Schützenhalle ein.

Im Rahmen eines geselligen Kaffeenachmittags in der Schützenhalle wurde später noch der Kinderkönig ermittelt: Das Titelrennen entschied Maurice Zabywalki für sich – vor Ayke Reincke und Bjarne Reincke. Der abendliche Königsball beschloss dann das Oytener Schützenfest 2016.

woe

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