Heimatverein: Erstes Backfest des Jahres

Ofenfrischer Butterkuchen und Sonne satt in Oyten

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Bei strahlender Frühlingssonne genossen die Besucher das erste Backfest des Oytener Heimatvereins in diesem Jahr.

Oyten - In der warmen Sonne sitzen, den Frühling genießen, dazu Kaffee, ofenfrischen Butterkuchen und flotte Musik von „De Thüner“ – so ließen die Oytener es sich am Sonntagnachmittag gut gehen. Das erste Backfest in Oyten stand an.

Die fleißigen Experten von der Backgruppe hatten den Lehmofen angeheizt, einen geschmeidigen Teig angesetzt und nicht weniger als 26 Bleche feinsten Butterkuchens nach Omas überlieferten Rezepten in den vereinseigenen Steinbackofen geschoben – denn wenn Backfest ist, lassen sich Kuchenfreunde nicht lange bitten.

Auch ungebetene, aber dennoch freundlichst geduldete Gäste hatten sich eingefunden: Als die leeren Kuchenbleche zum Abkühlen vor das Backhaus gestellt wurden, schwärmten hungrige Spatzen herbei, um ein paar von den zuckersüßen Krümeln aufzupicken.

Die Damen hinter dem Tresen hatten mit der Kuchenausgabe alle Hände voll zu tun.

Schon kurz nach drei, also noch zur besten Kaffeezeit, waren die Kuchenberge stark geschrumpft. Nicht nur den Gästen am und im Heimathaus hatte es bestens gemundet, auch der Außer-Haus-Verkauf boomte. Stephan Vogelsang vom Vorstand des Heimatvereins und die Backgruppe zeigten sich angesichts der Nachfrage sehr zufrieden mit dem Verlauf des Backfestes. „26 Bleche – mehr schaffen wir nicht, auch wenn es gewünscht wäre. Es macht zwar großen Spaß, aber es ist auch viel Arbeit und wir legen großen Wert auf Geschmack“, meinte eine der Helferinnen, die hinter der Theke das Backwerk in gleichmäßige Stücke portionierte. In der Tat: Der lockere Teig, völlig gleichmäßig gebacken, die traditionellen Vertiefungen für die Butter und die knusprige Zuckerkruste und nicht zuletzt der leckere Duft waren ein absoluter Hochgenuss.

Auch Daniel Moos, Vize-Vorsitzender des Heimatvereins, freute sich über das schöne Wetter, das die Veranstaltung begünstigte, und genoss den Aufenthalt im Freien und die netten Gespräche mit den Besuchern.

Der Lanz-Bulldog-Club hatte dazu eine Überraschung für die kleinsten Besucher parat: Die Zugmaschine des Lindwurms wartete mit einem Anhänger auf Kinder, die sich durch den weitläufigen Rathauspark kutschieren lassen wollten.

Darüber hinaus hatte der Heimatverein die Türen von Scheune und Remise geöffnet, so dass die Besucher einen Blick auf die Sammlung alter landwirtschaftlicher Gerätschaften werfen konnten. Auch der gepflegte Bauerngarten war in Szene gesetzt. Überall reckten sprießende Stauden ihre ersten Triebe aus dem Boden und vermittelten eine Ahnung von der kommenden Blumenpracht. - kr

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