„Wühlmäuse“ vollenden Heckenprojekt auf Bassener Kamp

200 Büsche und Bäume gesetzt

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Die Oytener „Wühlmäuse“ nutzten jetzt das feuchte Herbstwetter, um das Heckenprojekt an der Straße Auf dem Kamp in Bassen zu vollenden.

Bassen - Feucht muss es sein und der Boden vorbereitet, dann haben Büsche und Bäume gute Voraussetzungen anzuwachsen. Nach dieser Devise starteten die Oytener Naturschützer „Wühlmäuse“, die aus Hormanns Rentnergang entstanden sind, Ende vergangener Woche ihre jüngste Pflanzaktion – diesmal Auf dem Kamp in Bassen.

Die landschaftspflegerisch aktiven Oytener setzten mit 200 Büschen und Bäumen den Anfang einer Hecke fort, die in der Feldmark zwischen Landesstraße und Autobahn Flora und Fauna entgegenwachsen soll.

„Die Büsche spendiert der Landkreis, und der Oytener Bauhof hat zuvor den Boden gefräst, sonst käme man mit dem Spaten nur schwer durch die Grasnarbe und der Boden wäre auch nicht locker genug“, erklärte Erhard Hopert, Sprecher der Naturfreunde, die sich seit Jahren an vielen Stellen in der Gemeinde in ehrenamtlicher Arbeit tatkräftig für Natur und Umwelt einsetzen.

Noch kurz einen heißen Kaffee gegen die nasse Kälte, Arbeitshandschuhe an und dann ging es mit vereinten Kräften zu Werke. In den ersten zwei Jahren sei von der Pflanzung noch nicht viel zu sehen, aber im dritten Jahr würden Büsche und Bäume schon kräftig austreiben und in die Höhe gehen, informierten die „Wühlmäuse“, die mit ihren Heckenpflanzungen dafür sorgen, dass Kleintiere wie Hasen, Kaninchen, Rebhühner und Fasane, aber auch Mäuse und viele Arten von Insekten dort neuen Lebensraum finden.

Vor der Pflanzaktion wurde der bestehende Schutzzaun verlängert, der Wildtiere davon abhalten soll, der neuen Hecke durch Verbiss Schaden zuzufügen. Mit sieben Mann waren die „Wühlmäuse“ vor Ort und setzten Stieleichen, Holunder, Schneeball und andere landschaftstypische Büsche und Bäume. „Wir sind eine lockere Gruppe. Wer Zeit hat, der kommt. Neuerdings haben wir sogar eine Frau in unseren Reihen, die sich wie wir auch gerne draußen in der Natur betätigt. Wir sind ja immer auf der Suche nach Mitstreitern, die auch Wind und Wetter nicht scheuen und anpacken können“, sagte Erhard Hopert.

Zu tun ist immer: Nach der erfolgreichen Installation eines großen Insektenhotels im Königsmoor zum Beispiel wollen die „Wühlmäuse“ in diesem Winter ein weiteres Bauprojekt für Wildbienen & Co. auf den Weg bringen. Wo es stehen soll, ist noch unklar. Auf jeden Fall soll es ebenso komfortabel und geräumig sein wie das Pilotprojekt im Königsmoor.

kr

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