Bassener Erntefest beeindruckt erneut mit phantastischem großen Umzug

„Golfclub“ und „Goldgräber“ lassen Schaulustige staunen

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Das Erntebrautpaar Kimberly Ipach und Simon Brüns mit der Erntekrone nebst Festorganisator Torsten Knobelsdorf.

Bassen - Da staunte jeder: Ein „Golfclub“ rollte über Bassens Straßen. Zu einem echten Hingucker avancierten auch die „Bassener Cowboys“ oder die Rock'n Roller, aber auch der „Bassener Nightmare“ mit allerhand „gruseligen“ Gestalten – der große Festumzug mit mehr als 600 Mitwirkenden mit seinen überaus bunten Motiven zum dreitägigen Bassener Erntefest als das größte in der Region erwies sich einmal mehr als das Highlight des Festwochenendes.

Ganz Bassen stand wieder Kopf, Menschenmassen säumten bei mäßigem Wetter die Umzugsstrecke. Und erneut begeisterten die Festwagen mit einer Vielfalt an kreativen Ideen das Publikum. Der Umzug von mehr als einem Kilometer Länge zählte 51 Wagen, eine Fahrradgruppe und drei Kinderwagen und erinnerte an Karnevalsumzüge an Rhein oder Main.

Immer wieder sah man, dass Anlieger an der Umzugsstrecke es sich in ihrem Vorgarten mit Verwandten und Nachbarn bei Kaffee und Kuchen gemütlich machten und den Anblick des Trosses, der an ihnen vorbeizog, genossen. Auch freuten sich die Jüngsten, wenn Umzugsteilnehmer ihnen gleich Arme voll Bonbons zuwarfen.

Die ganze Ortschaft mit ihren Vereinen und Institutionen, Straßengemeinschaften, Nachbarschaften, Freundeskreises sowie Gruppen aus den benachbarten Ortschaften beteiligten sich an diesem Umzug. So erfüllte der glanzvolle Festkorso erneut die Hoffnungen der Organisatoren Torsten Knobelsdorf und Andreas Rathjen.

Bassener Erntefest

Zum schönsten Erntewagen krönte die Jury den Motivwagen der „Bassener Golfer“, eines Freundeskreises. Zweite wurden die „Bassener Goldgräber“. „Alle Wagenbauer haben sich viel Mühe gegeben. Bei den Kinderwagen hat jeder einen Preis bekommen“, berichtete Mitorganisatorin Nicole Knobelsdorf.

Vorneweg mit der Erntekrone und dem Erntebrautpaar Kimberly Ipach und Simon Brüns oben auf dem Wagen, gelenkt diesmal von Heiko Oetjen mit seinem restaurierten Normag-Schlepper, Baujahr 1969, rollte der Umzug durch die Straßen der Ortschaft zur Dorfgemeinschaftsanlage „Blocks Huus“. Dort sagte die Erntebraut ihr Gedicht vor den mehreren hundert Umzugsteilnehmern auf.

Anschließend ging das große Feiern weiter, für viele bis spät in die Nacht hinein. „Wir sind sehr zufrieden. Das Fest ist super verlaufen“, bilanzierte Nicole Knobelsdorf am Ende der Bassener „Sause“.

woe

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