In Fahrtrichtung Hamburg

A1 nach Unfall bei Oyten zeitweise gesperrt: Spezialfirma im Einsatz

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Nach einem Unfall auf der A1 musste die Strecke in Richtung Hamburg voll gesperrt werden.

Nach einem Unfall musste die Autobahn 1 bei Oyten am späten Freitagnachmittag gesperrt werden. Zwei Fahrzeuge waren dort  an einem Stauende kollidiert. Eine Spezialfirma musste anrücken, um die Strecke zu reinigen. Zuvor war es in der Ausfahrt Posthausen zu einem Unfall gekommen, wegen dem die Anschlussstelle gesperrt werden musste und der Stau entstanden war.

Oyten/Posthausen - Bei dem nachfolgenden Unfall zwischen Oyten und Posthausen sind nach Informationen der Autobahnpolizei Langwedel am Freitag zwei Autos miteinander kollidiert. Infolge dessen seien Betriebsstoffe ausgelaufen, was eine längerfristige Sperrung der Strecke in Richtung Hamburg nötig machte. Eine Spezialfirma sei beauftragt worden, die Fahrbahn zu reinigen. Der dort eingesetzte Asphalt habe diese Maßnahme notwendig gemacht.

Ein BMW war am Ende des Staus gezwungen gewesen, abrupt zu bremsen. Dies bemerkte der Fahrer eines nachfolgenden Jeep-Geländewagens zu spät und fuhr leicht versetzt in das Heck des BMW. Dabei wurde der Motor des Jeeps komplett aufgerissen.

Familie im Jeep erleidet Schock

Im BMW befand sich ein Ehepaar aus Köln - beide Personen blieben unverletzt. Im Jeep wurde ein Ehepaar leicht verletzt und erlitt einen Schock. Die beiden Kinder dieses Paares kamen mit einem Schock davon.

Ein Unfall auf Höhe der Anschlussstelle Posthausen war dem zweiten Vorfall gegen 14.30 Uhr vorausgegangen. Die Ausfahrt musste kurzfristig gesperrt werden, nachdem ein Ehepaar mit seinem Golf an der Ausfahrt geradeaus gegen einen Baum gefahren war und dort kopfüber zum Liegen kam. 

Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungskräfte gelangten über die für diesen Zweck gesperrte Zufahrt zum Unfallort. Die schwer verletzten Insassen des Golf wurden nach Bremen ins Krankenhaus gefahren. Im Rückstau kam es dann auf Höhe der Ortschaft Bassen zu dem zweiten Unfall, aufgrund dessen diesmal die A1 gesperrt werden muss.

Rettungsgasse zum Unfall bei Oyten gelingt

Die Feuerwehr Oyten konnte die Einsatzstelle durch die Rettungsgasse gut erreichen - das bestätigte auch die Polizei in Langwedel. Die Aufgabe der Ehrenamtlichen war es, auslaufende Betriebsstoffe abzustreuen, die Fahrbahn von Trümmerteilen zu befreien und die Batterien der Fahrzeuge abzuklemmen.

Der Verkehr in Fahrtrichtung Hamburg sollte laut Angaben der Polizei gegen 19.30 Uhr wieder frei rollen. Der Verkehr staute sich zwischenzeitlich bis zur Anschlussstelle Bremen-Hemelingen zurück. Gegen 17.45 Uhr Uhr konnte bereits die linke Spur in Richtung Hamburg freigegeben werden.

Umleitung schnell völlig überlastet

Die Fahrzeuge auf dem Weg nach Hamburg wurden an der Anschlussstelle Oyten von der Autobahn geleitet. Die Umleitungsstrecke durch Bassen und den Ottersberger Ortsteil Bahnhof war schnell völlig überlastet. Die Polizei bat darum darum, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Insgesamt waren neben der Feuerwehr Oyten vier Rettungswagen und ein Notarzt, drei Fahrzeuge der A1-Mobil und Mitarbeiter des Spezialunternehmens zur Reinigung der Strecke beim zweiten Unfall im Einsatz.

kom/cb

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