230 Aktive bei Tanzshow des TV Oyten / Einjährige Vorbereitung zahlt sich aus

Mitreißende Darbietungen

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Auch die etwas Jüngeren konnten sich durchaus sehen lassen.

Oyten - Die Vorfreude auf die erste Tanzshow des TV Oyten, die am Sonntag vor vollen Rängen in der Sporthalle an der Pestalozzistraße stattfand, war allen Beteiligten deutlich anzumerken.

Das galt für die 230 Aktiven vieler Altersklassen, für das erwartungsfrohen Publikum und natürlich für das Organisationsteam um Tanztrainerin und Übungsleiterin Elisabeth Kremin, dass für diese Veranstaltung fast ein Jahr lang gearbeitet hatte: „Diese Tanzshow“, sagte Kremin kurz vor Beginn, „ist unsere Herzensangelegenheit.“ An der sie leider nicht selber aktiv tanzend teilnehmen konnte. Eine Sportverletzung hinderte sie daran. Kremins Wirkungsbereich lag wie der vieler Helfer hinter den Kulissen.

Dass die Zuschauer auf der Tribüne von den kleinen organisatorischen Eingriffen der Verantwortlichen nichts mitbekamen, zeugt von der Professionalität des Orga-Teams. So war die Basis geschaffen für völlig frei anmutende, unbeschwerte und zum Teil mitreißende Tanzdarbietungen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Fabian Kahler.

Dem schlug nach der Aufführung der „Tanz Kids“ des TV Oyten der erste Jubel entgegen. Das sollte sich innerhalb von zwei Stunden regelmäßig wiederholen. Die Trainerin der „Tanz Kids“, Anke Dethloff, hatte sowohl bei der Choreographie als auch bei der Musikauswahl ein gutes Händchen bewiesen. Mit „Sweet Home Alabama“ war der Groove vorgegeben und im Handumdrehen das Publikum gewonnen.

Die Kleinen als Stimmungsmacher und in der Folge der „Krabben Samba“ des TV Hude, verschiedene Tanzstile des TV Sottrum und ein fulminanter Auftritt der Gastgeber. Die Gruppe „O! Chicks“ von Trainerin Elisabeth Kremin rockte die Sporthalle dermaßen, dass sich etliche Zuschauer von ihren Sitzen erhoben. Für die Tänzerinnen gab es stehende Ovationen.

Tanz und Justin Timberlake? Geht immer. Zumal, wenn der Titel „Mirrors“ heißt und danach die „Busy Feets“, ein Gruppe von 40 - 62-jährigen, in Bewegung geraten. Gerade die Präsentation so vieler Gruppen unterschiedlicher Altersklassen war ein Reiz dieser Premieren-Show mit befreundeten Vereinen. Zum anderen die thematische Vielfalt.

Tänzerisch umgesetzt zum Beispiel wurden die Unbeschwertheit und Leichtigkeit aus Kindertagen, der straffe Zeitplan des Alltags, wenn die Zeit im Nacken sitzt und Zwänge die Luft abschnüren. Seit Pharrel Williams Superhit „Happy“ wissen viele um ein Mittel gegen den Alltagswahnsinn: Tanzen, immer und überall - auf Straßen, auf dem Parkett, in Sporthallen.

Für die Akteure brauchte es dafür keinerlei Aufforderung. Und auch auf der Tribüne schnippten Finger und wippten Füße. Ganz gleich, ob Line-Dance Hexen durch die Gegend spukten, die MonStars mit HipHop und Viedeoclipdancing überzeugten oder die „Hupfdohlen“ des TSV Bassen um Gundi Eggert ihren Kreislauf stärkten und die Lebendigkeit einer Gemeinschaft zum Ausdruck brachten. Alles schien an diesem Vormittag in der Pestalozzi-Sporthalle möglich. Nur das Stillsitzen nicht.

häg

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