Susanne Stuwe-Thiel zeigt „Friese“ in Aurich

Ottersbergerin mit auf Landeskunstausstellung

Kreiszeitung Syke

Oyten - OTTERSBERG/AURICH · Susanne Stuwe-Thiel aus Ottersberg ist eine von insgesamt 62 Künstlern, die vom 5. Juni bis 2. Oktober bei der Landeskunstausstellung des Bundes Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen (BBK) in Aurich mehr als 90 Objekte präsentieren.

Stuwe-Thiel konnte sich mit ihrer Mischtechnik auf Papier bei einer Fachjury unter 193 weiteren Vorschlägen durchsetzen. An insgesamt sieben historischen und besonderen Plätzen in Aurich sind die Werke der Bildenden Kunst zu sehen. Das Werk „Friese“ von Susanne Stuwe-Thiel wird in der Rathaus-Galerie präsentiert.

Die Kunstausstellung des Bundes Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen gibt es seit 65 Jahren. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und wird an wechselnden Orten in Niedersachsen veranstaltet. Das Projekt hat zum Ziel, professionelle niedersächsische Kunst sichtbar zu machen.

Eine Fachjury wird drei Geldpreise mit einer Dotierung von jeweils 4000 Euro für die überzeugendsten Werke vergeben. Zusätzlich gibt es zwei Publikumspreise über jeweils 2 000 Euro, bei dem die Besucher der Ausstellung ihren persönlichen Favoriten bestimmen.

In diesem Jahr steht die Landeskunstausstellung unter dem Motto „Landschaft im Umbruch, Räume im Wandel“.

Eigentlich wollte sich Susanne Stuwe-Thiel den für Ostfriesland typischen Windrädern widmen. „Aber dann erfuhr ich, dass man in Zusammenhang mit Ostfriesland von einer friesischen Halbinsel redet und ich fragte mich: Wie kommt man darauf?“, erklärt Stuwe-Thiel den Ursprung ihrer Idee. Die Künstlerin nahm sich sogleich eine Karte Ostfrieslands vor und entschied sich spontan, diese Karte zur Grundlage ihres Werkes zu machen. „Ich habe sie so bearbeitet, dass man jetzt die Umrisse eines typischen Ostfriesen mit Fisch im Nacken erkennen kann“.

Stuwe-Thiel stammt aus einer Künstlerfamilie und orientiert sich in ihren Werken vor allem an der Landschaft. „Ich bin eine schnelle und spontane Malerin. Und das geht am besten auf Papier“, erklärt sie.

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