Ottersberger Wümmeschule bei Deutscher Sponsorenlauf-Meisterschaft vorne dabei

„Helden für die Welt“ sammeln 4517 Spendenkilometer

„Helden für die Welt“
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„Helden für die Welt“: Michael Mursin, Ben Seekamp und Gülcan Sardas (v.l.) haben an der Ottersberger Wümmeschule die meisten Kilometer für die Deutsche Sponsorenlauf-Meisterschaft gesammelt. Lehrerin Katy Nikolai-Wilcke, Fachleiterin Sport an der Oberschule, gratulierte mit T-Shirts und Shopping-Gutscheinen.

Ottersberg – Insgesamt 4517 gesponserte Kilometer sind knapp 150 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Wümmeschule in den zwei Wochen vor den Sommerferien für die Indienhilfe gelaufen, gegangen und geradelt. Mit dieser Gesamtstrecke belegte die Ottersberger Oberschule von 168 teilnehmenden Schulen Platz 9 bei der ersten Deutschen Meisterschaft im Sponsorenlauf, die digital über die neu entwickelte App „Held für die Welt“ organisiert und ausgewertet wurde. Die meisten individuellen Kilometer sammelten an der Wümmeschule Ben Seekamp (9a) mit 150 Kilometern, Gülcan Sardas (7a/138) und Michael Mursin (10b/108). Für ihre herausragenden Anstrengungen überreichte Sportlehrerin Katy Nikolai-Wilcke den drei Jugendlichen am Mittwoch Held-für-die-Welt-Shirts und Einkaufsgutscheine als Belohnung.

„Ich mache allgemein viel Sport“, sagt Neuntklässler Ben. Vor allem radelt er viel, und immer wenn er sich während der zweiwöchigen Sponsoren-Meisterschaft auf den Fahrradsattel schwang, aktivierte er die Kilometer zählende App auf seinem Smartphone. Siebtklässlerin Gülcan ließ für diesen Zweck das Handy beim Fußballtraining in der Hosentasche, und Zehntklässler Michael machte seine mehr als 100 Kilometer allein beim strammen Spazierengehen: „Das mache ich sowieso fast jeden Tag“, und als „Held für die Welt“ eben mit digitaler Erfassung. Von Eltern und Großeltern ließen sich die Sponsorenlauf-Teilnehmer ihre Kilometer mit Spenden für Kinderhilfsprojekte in Indien belohnen. Ein schönes Gefühl, findet Ben: „Man weiß, man hat was Gutes getan.“

Für die Deutsche Meisterschaft im Sponsorenlauf hatte Katy Nikolai-Wilcke ihre Schule angemeldet: Während der Corona-Pandemie kamen Sportunterricht und Bewegung viel zu kurz, und das individuelle Kilometersammeln in der Freizeit versprach einen kleinen Ausgleich. Von den 440 Schülern und Lehrkräften der Wümmeschule „hätten ruhig noch ein paar mehr mitmachen können“, findet Nikolai-Wilcke, aber der Stolz auf die, die sich motivieren ließen, überwiegt. Und mit einer internen Beteiligung von 34 Prozent landete die Wümmeschule sogar auf Rang 11 unter 168 Teilnehmerschulen.

Platz 24 sprang in der Gesamtwertung heraus, die die Sponsorengelder miteinbezieht. Ein bisschen schade ist, dass die Wümmeschule der digitalen Auswertung nicht entnehmen kann, in welcher Höhe Spendengelder aus Ottersberg an die Indienhilfe als Initiatorin geflossen sind.

Überhaupt hat die App noch Optimierungsbedarf, meint Nikolai-Wilcke: „Es gab doch einige technische Schwierigkeiten.“ In Coronazeiten sei diese Form gut gewesen, aber nächstes Jahr „wollen wir lieber wieder einen Sponsorenlauf vor Ort machen – alle zusammen, nicht jeder für sich, und gemeinsam für ein selbst gewähltes Ziel“.

Die Goldmedaille als Deutscher Meister im Sponsorenlauf ging übrigens an das Hümmling-Gymnasium im emsländischen Sögel, das mit 572 Läuferinnen und Läufern 14 884 Kilometer für den guten Zweck sammelte.

Von Petra Holthusen

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