Wolf-Dietmar Stock zeigt 60 eigene Werke in seiner Galerie Dorfbuchhandlung Fischerhude

„Alte und neue Lichtblicke“ in Öl

Wolf-Dietmar Stock: „Sonnenuntergang am Nordarm“, 1995
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Wolf-Dietmar Stock: „Sonnenuntergang am Nordarm“, 1995

Fischerhude - „Alte und neue Lichtblicke“ heißt die Ölbilder-Ausstellung von Wolf-Dietmar Stock, die am Sonntag, 20. Juli, um 11.30 Uhr in seiner Galerie Dorfbuchhandlung Fischerhude eröffnet wird. Zur Einführung spricht Kunsthistorikerin Petra Hempel; Peter Paulitsch spielt am Flügel Mozart und Chopin. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 14. September (montags bis samstags von 10 bis 13 und 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 12 bis 17 Uhr).

Der Maler und Verleger Wolf-Dietmar Stock zog 1974 von Oyten nach Fischerhude und gründete hier in der Bredenau seinen Verlag „Atelier im Bauernhaus“. Aber nicht nur dem geschriebenen Wort galt und gilt sein Interesse, denn in seinem Atelier auf der Bauerndiele finden Lesungen, Konzerte und Ausstellungen statt, die auch überregional Beachtung finden. In den Räumen seiner Fischerhuder Galerie und Dorfbuchhandlung gibt Stock auch seinen eigenen Bildern einmal im Jahr Gelegenheit, sich dem Publikum zu zeigen. Dieses Jahr heißt die Ausstellung „Alte und neue Lichtblicke“. Zu sehen sind Stocks „Bildertagebücher“, kleine Ölskizzen, die er fast täglich schafft, und Bilder aus seinen 40 Fischerhuder Jahren, wozu auch zahlreiche neuere Werke gehören. Insgesamt 60 Exponate sind angekündigt.

Die Malerei in Öl ist Wolf-Dietmar Stock auf den Leib geschrieben. Als er zwölf Jahre alt war, bekam er von einem Freund seines Vaters die ersten Ölfarben mit Pinsel und Palette geschenkt. Er sollte nach Empfehlung des Freundes, der auch Fotograf war, zunächst Fotos nachmalen. Doch Stock zog es vor, mit dem Fahrrad ins Oytener Moor zu radeln und direkt nach der farbigen Landschaft zu malen. Bestätigung für sein Hobby erfuhr der Schüler durch den kunstsinnigen Pastor Jansen, der ihm sein erstes Bild abkaufte.

Später fand der Theologie- und Pädagogikstudent in Alfred Wiegmann aus Kuhstedt einen professionellen Lehrer, der ihn animierte, ein akademisches Studium aufzunehmen. Stock ging 1968/69 nach Paris, wo er sich in der Académie de la Grande Chaumière bei Michel Rodde und Yves Brayer weitere Anregungen holte. Der Kontakt zu Malkollegen aus aller Welt mit regen Kunstdiskussionen ließ ihn seinen eigenen Weg finden. Ab 1972 stellte Stock in Frankreich, in der Schweiz und an vielen Orten in Deutschland aus. Vor der Natur zu malen, blieb seine Vorliebe. Ein Atelier braucht er nur, um seine Bilder zum Trocknen abzustellen und sie zu rahmen. Was der Maler vor der Natur sieht, ist oft etwas anderes als der Betrachter neben ihm. „Ich male nicht nur, was ich sehe“, sagt Stock über seine Bilder, „ich male meine Stimmung mit.“ Das ist bis heute für seine Werke kennzeichnend.

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