GWÖ-Regionalgruppe Ottersberg jetzt offiziell anerkannt

Wirtschaften für das Wohl aller

Die GWÖ-Regionalgruppe tagt regelmäßig im Rektorhaus.

Ottersberg – „Nach zwei Jahren reger Aktivität sind wir als offizielle Regionalgruppe Ottersberg in dem gemeinnützigen Verein Nord der Gemeinwohl-Ökonomie anerkannt“, berichtet Initiator Harald Nöding. Der GWÖ-Gruppe in Ottersberg gehören neben Harald Nöding auch Astrid Enger, Bert Blumenthal, Gunnar Schell und Bertram Kloss als Privatpersonen an sowie Karin Inama als Unternehmerin im Gesundheitsbereich.

Unter der Prämisse „Wirtschaften für das Wohl aller“ bietet die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ein alternatives Modell: „Die GWÖ versteht sich als Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft, deren Ziel nicht die Vermehrung von Kapital ist, sondern ein gutes Leben für alle“, beschreibt Nöding. Grundlegende Werte wie Menschenwürde, Menschenrechte und ökologische Verantwortung sollten in der GWÖ die Eckpfeiler allen Wirtschaftens sein. Die Bewegung wolle „den Zwang zum ewigen Wirtschaftswachstum stoppen und dafür sorgen, dass die Ressourcen nachhaltig genutzt und unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten werden“. In den Arbeitsverhältnissen sollten sich gegenseitige Wertschätzung und Fairness sowie Kreativität und Kooperation besser ent- falten, „damit das Leben der Menschen wieder erfüllter und weniger gehetzt ist“.

„Wir haben die GWÖ in Schulen, Firmen und in der Gemeinde angesprochen, die Neugierde ist geweckt“, so Nöding, „Gemeinwohl ist ja für alle erstrebenswert. Vieles ist dabei gemeinschaftlich im Konsens veränderbar.“

„Mit vielen Tausenden GWÖlern treten wir für eine messbare Verbindlichkeit im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben mittels einer Gemeinwohl-Bilanzierung durch Auditoren ein, die wir Interessenten vermitteln können“, so Nöding weiter. Zentrale Werte dabei seien: Beachten der Menschenwürde im Miteinander, Solidarität, Gerechtigkeit, demokratische Mitsprache, ökologische Nachhaltigkeit und Umweltschonung – was zusammen in eine erstrebenswerte, weil entspanntere Zukunft führe: „Die Gemeinwohl-Ökonomie liefert ein stabiles Fundament, an dem alle mitbauen können.“

Für Vorträge und weiterführende Informationen stehen die GWÖler, die sich regelmäßig im Ottersberger Rektorhaus treffen, zur Verfügung. Im Internet informiert die Regionalgruppe unter http://Gemeinwohl-Ottersberg.101art.de – per E-Mail ist sie unter der Adresse Gemeinwohl-Oekonomie-Ottersberg@public-files.de zu erreichen.

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