Werner Bahrenburg beendet nach über 50 Jahren eindrucksvolle Sportlerkarriere

Abpfiff für „Mister TSV“

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Jochen Hinrichs (re.) verabschiedete im Beisein ehemaliger und aktueller Handballer des TSV Ottersberg Werner Bahrenburg mit einem Präsent und Blumen für Ehefrau Gisela.

Ottersberg - Ein halbes Jahrhundert schlug sein Herz für den Ottersberger Handball. Als Spieler, Schiedsrichter, Trainer und Funktionär engagierte sich Werner Bahrenburg leidenschaftlich und rastlos für seinen Sport. Nach einem Blitzturnier mit ehemaligen und aktuellen Handballern, bei dem Bahrenburg ein letztes Mal im Tor stand, verabschiedete Jochen Hinrichs als Vorsitzender des TSV Ottersberg, Abteilung Turnen, Handball, Badminton, am Freitagabend in der Tennishalle vor mehr als 100 Anwesenden in einem gebührenden Rahmen den Vollbluthandballer Werner Bahrenburg, der mit seinen 68 Jahren eine eindrucksvolle Sportlerkarriere beendete.

53 Jahre spielte Bahrenburg aktiv Handball, trainierte Teams und pfiff als Schiedsrichter 22 Jahre Handballpartien. Bevor er als A-Jugendlicher sein Handballerleben startete, turnte Bahrenburg schon als Knirps im TSV Ottersberg bei „Tante Hanna“ (Dodenhoff).

„Du warst immer ein sportlich ambitionierter Spieler deiner Mannschaften und halfst immer aus, wenn Not am Mann war“, so Hinrichs in seiner Laudatio. Unzählige Male hütete Bahrenburg das Tor der ersten Herrenmannschaft. Vor anderthalb Jahren stand er noch im Landesliga-Spiel gegen den Hastedter TSV im Tor – mit 67 Jahren. Parallel zu seiner Spieler-Laufbahn trainierte Bahrenburg Jugend-, Herren- und Damenmannschaften im TSV. Als Schiedsrichter pfiff er von 1977 bis 1999 viele Spiele im Gespann mit Kurt Lange, Gerd Lang, Erich Westermann und Fredi Lühmann.

Der Vollblutsportler Werner Bahrenburg engagierte sich zusätzlich als Funktionär im TSV Ottersberg. Von 1974 bis 1993 war er Handballobmann. Von 1981 bis 1997 leitete Bahrenburg die Geschicke des Vereins als Vorsitzender. Bis 1991 hatte er die Aufgaben des Vereinsvorsitzenden, des Spielwartes und des Schiedsrichterwartes gleichzeitig inne, während er am Wochenende als Schiedsrichter und Spieler unterwegs war.

„Ich denke, der Begriff ‚Mister TSV Ottersberg‘ kommt hier dem einen oder anderen in den Sinn“, fasste Hinrichs zusammen. „Der Verein bedankt sich bei dir für deinen jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz für den Handballsport. Du kannst auf eine erfolgreiche, nachhaltige Bilanz zurückblicken“, würdigte Hinrichs und überreichte Werner Bahrenburg zum Dank und Abschied ein Buchpräsent und einen Gutschein für ein Handballspiel seiner Wahl plus „Spesen“.

woe

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