Riesenvergnügen beim 3. Fischerhuder Dackelrennen: „Goldene Wurst“ für Goofy

Wenn Dackelbeine so richtig Vollgas geben

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Geschafft: Mit Riesensätzen stürmten die Dackel ins Ziel. Zur Freude von Trainern und Zuschauern.

Fischerhude - Von Elke Keppler. Die Distanz, die es zu überwinden galt: 40 Meter. Am Start: Jede Menge Dackel, die zum 3. Fischerhuder Dackelrennen angetreten sind. Darunter auch Vorjahressieger Otto, der diesmal mit dem gelben Halsband an den Start ging. Ob er seiner Favoritenrolle wieder gerecht werden würde? „Er laboriert noch etwas an den Folgen eines Hexenschusses“, sagt Dackelbesitzer Helmut Lange, der gemeinsam mit seiner Frau Britta Lange das Dackelrennen ausrichtete.

Insgesamt elf Dackel waren in diesem Jahr gemeldet. Darüber hinaus gab es mehrere Vierbeiner anderer Rassen. Um die Chancengleichheit zu wahren, gingen die jedoch in einem Sonderrennen für Hunde unter 10 Kilogramm an den Start.

Zunächst wurden in vier Vorläufen die Finalisten ermittelt. Die Dackel waren mit Feuereifer dabei. Und wer glaubt, ein Dackel könne nicht richtig rennen, der wurde bereits während der Vorläufe eines besseren belehrt. Sobald das Startsignal gegeben war, gaben die Dackel Vollgas und flitzten ihrem jeweiligen Herrchen oder Frauchen, das hinter der Zielgerade mit der Belohnung wartete, entgegen.

Nur der jungen Dackeldame Alice war das Spektakel nicht ganz geheuer. Auf halber Strecke drehte sie um – und rannte wieder ins Ziel zurück.

Höchste Konzentration: Schon an der Startlinie hatten Dackel und Herrchen oder Frauchen ihr Ziel fest im Visier.

In diesem Jahr stand mit Rüdiger Frenz ein unabhängiger Schiedsrichter zur Verfügung. Der stand hinter der Ziellinie und hielt per Videokamera den Zieleinlauf fest. Eine gute Idee, denn mitunter betrug der Abstand zwischen zwei Dackeln gerade mal eine Nasenspitze.  Nachdem die Sieger der Vorläufe feststanden, ging es um die Wurst. Und das im Wortsinne, denn dem Sieger winkte die „Goldene Wurst“ von Fischerhude. Vorjahressieger Otto hatte es übrigens wieder ins Finale geschafft, trotz der körperlichen Beschränkungen, die ihm von den Folgen eines Hexenschusses auferlegt waren. Zudem musste er sich mit einer ausgesprochen hoch motivierten Konkurrenz auseinandersetzen. So hatte er es im Finale unter anderem mit Goofy und Maxi, den pfeilschnellen Dackeln von Frauke Palann, zu tun.

Goofy durfte übrigens schon im Vorfeld an der Mortadella schnuppern, die ihm als Belohnung für das Rennen versprochen wurde. Ein Duft, der seine Wirkung offenbar nicht verfehlt hat – entschied der wieselflinke Bursche das Rennen doch für sich. Aber auch Otto ging nicht leer aus. Nur wenige Zentimeter hinter Maxi kam er ins Ziel und sicherte sich damit einen respektablen dritten Platz.

Selbstverständlich gingen auch die anderen Dackel nicht ohne Belohnung nach Hause. Auf das Rennen folgte im Garten der Langes, nicht nur zur Freude der Dackel selbst, eine kleine Aftershow-Party.

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