Ehrenurkunde für Wicke

Ortsrat Posthausen bestätigt Sterna als Ortsbürgermeister

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Der Ortsrat Posthausen ist in seine neue fünfjährige Amtszeit gestartet: (v.li.) Reiner Meyer (stellvertretender Ortsbürgermeister), Jutta Siegmann, Hartmut Henke, Heino Wicke, Katrin Heuer, Johann Heller und Reiner Sterna (Ortsbürgermeister).

Posthausen - Die Marschroute für die neue fünfjährige Amtszeit des Ortsrates Posthausen ist abgesteckt: „Wir machen da weiter, wo wir aufgehört haben“, setzt der alte und neue Ortsbürgermeister Reiner Sterna auf zielstrebige Kontinuität.

Als erster der bei der Kommunalwahl im September neu gewählten Räte im Flecken Ottersberg kam der Posthausener Ortsrat am Donnerstagabend in der Wümminger „Moorhexe“ zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die Mehrheitsverhältnisse sind wie immer glasklar auf dem Moor: Die CDU stellt mit Reiner Sterna, Hartmut Henke, Reiner Meyer, Heino Wicke und Katrin Heuer fünf Abgeordnete, die SPD mit Jutta Siegmann und Johann Heller zwei. 

Die Wahl des Ortsbürgermeisters aus der Mitte des Ortsrates zeigte zweierlei: Dass Parteipolitik auf dem Dorf keine Rolle spielt und dass das Vertrauen in den langjährigen Ortsbürgermeister Reiner Sterna groß ist. Seine Wiederwahl erfolgte ebenso einstimmig wie die des alten und neuen stellvertretenden Ortsbürgermeisters Reiner Meyer.

Die förmliche Verpflichtung der Ortsratsmitglieder gemäß Niedersächsischer Kommunalverfassung nahm zuvor Gemeindebürgermeister Horst Hofmann vor, ebenso die Verabschiedung der ausscheidenden Ortsratsmitglieder: Dank, Urkunden und „Ottersberger Kisten“ gab’s für Michael Kanowski (CDU) und Karl-Heinz Nowotnik (SPD), die dem Ortsrat beide fünf Jahre angehört hatten.

Außerdem hatte Hofmann eine Auszeichnung des Städte- und Gemeindebundes im Gepäck – und zwar für Heino Wicke in Würdigung seiner 20-jährigen kommunalpolitischen Tätigkeit im Ortsrat.

In der neuen Wahlperiode will der Ortsrat die Weiterentwicklung der Ortschaft systematisch vorantreiben – sowohl die Wohnbauentwicklung mit dem Neubaugebiet „Bremer Damm II“ als auch die Ausweisung von Gewerbeflächen an der Landesstraße zwischen Autobahn und Dodenhof. 

Außerdem hat sich der Ortsrat die Bewahrung von Tradition und Heimatgeschichte für nachfolgende Generationen auf die Fahne geschrieben: Nach Worten von Ortsbürgermeister Sterna sollen Fördergelder eingeworben werden für die Anlage eines Rundwanderweges am Heimathaus, der die ortsbildprägende Historie erschließt und die Geschichte der Moorkolonisation erfahrbar macht.

pee

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