TSV Posthausen hat in Sachen Erweiterung wieder umdisponiert / Wahlen, Ehrungen und Termine

Umkleide-Container statt Bauprojekt

Der Vorstand des TSV Posthausen: (v.li.) Vorsitzende Gerda Kanowski, ihr Stellvertreter Hartmut Henke, Schriftführerin Doris Pointmayer, Kassenwart Bernd Köster, Jugendwartin Andrea Cordes, Vize-Kassenwart Reiner Sterna, Fußball-Schiedsrichterobmann Florian Köster und Jugend-Fußballobmann Volker Dickhut.

Posthausen - Harmonisch war sie und ganz entspannt – die Jahreshauptversammlung des TSV Posthausen in der „Moorhexe“. Im Mittelpunkt standen Wahlen und Ehrungen langjähriger Mitglieder.

Die meisten Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt: Vorsitzende Gerda Kanowski, Kassenwart Bernd Köster, Senioren-Fußballobmann Heiner Rippe, Tischtennis-Spartenleiter Michael Kanowski und Fußball-Schiedsrichterobmann Florian Köster. Der bisherige Jugend-Fußballobmann Thorben Rippe schied aus dem Vorstand aus, und mit Volker Dickhut war schnell ein Nachfolger gefunden, den die Versammlung ebenfalls einstimmig wählte.

Vorsitzende Kanowski genoss es sichtlich, langjährige Vereinsmitglieder zu ehren. Die goldene Ehrennadel für 25-jährige Treue bekamen Annette Hagensen, Wolfgang Heide, Ronja Linsert und Reiner Sterna. Außerdem gab es für jeden einen Topf voller Frühlingsblumen. Die silberne Vereinsnadel für 15-jährige Mitgliedschaft erhielten Hannes Dahmen, Finn Wrede, Carina Köster, Claudia Klatt und Jennifer Klatt.

„Wie in den Jahren zuvor war 2016 von Höhen und Tiefen geprägt“, leitete die Vorsitzende des rund 550 Mitglieder starken Sportvereins ihren Bericht ein und dankte Vorstand, Sparten- und Übungsleitern, Betreuern, Helfern, Spendern und Familie für Mitwirken und Geduld. „Ein Dankeschön auch an Hausmeister Hermann Intemann“, sagte Kanowski.

„Ein wichtiger Faktor für unseren Verein ist das Sponsoring geworden. Dafür ist Firma Dodenhof an erster Stelle zu nennen, denn sie unterstützte unter anderem den Jugend-Punkt-Posthausen, sponserte Trikots und stellte Lastwagen für die Altpapiersammlung“, zählte Kanowski auf. Etwa 84 Tonnen Altpapier wurden abgerechnet, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. „Trotzdem ärgert mich, dass blaue Tonnen aufgestellt werden“, monierte die Vereinschefin.

Geplant war es, die Umkleideräume im Außenbereich zu erweitern. Dafür liegt die Genehmigung des Fleckens Ottersberg schon vor. „Doch wir wollten es mal wieder anders, und das ist gut so“, sagte Kanowski. Denn die drei Wohncontainer bei Dodenhof eigneten sich bestens als Umkleide an der Turnhalle, meint der Vorstand. 45 Quadratmeter kämen somit hinzu. Der Vorteil der Container statt des Umbaus: Die Bauphase fällt weg und damit ist der Spielbetrieb fortwährend möglich. „Die Drittelregelung zur Finanzierung muss noch geklärt werden, aber es sieht gut aus“, ist die Vorsitzende zuversichtlich.

Die Vorsitzende freute sich auch darüber, dass ihr langjähriger Traum in Erfüllung ging: „Die lange weiße Wand der Turnhalle ist jetzt bunt. Ein begeisterter Sprayer hat sie gestaltet. Ein wenig TSV, ein Regenbogen – alles dabei. Die Materialkosten hat der Flecken übernommen.“ Das Kunstwerk komme gut an: „Ich habe nur Positives gehört“, so Kanowski

Auch in diesem Jahr hat der Verein einiges vor. Am 1. Mai steht wie gewohnt das Radfahren auf dem Programm, vom 26. bis 28. Mai wird das Fußballcamp in Posthausen veranstaltet, am 11. Juni beteiligt sich der Verein am Aktionstag der Landfrauen am Heimathaus „Hereinspaziert – in lebendige Dörfer und blühende Gärten“, vom 16. bis 18. Juni wird der neunte Dodi-Cup ausgetragen, und am 17. September wirkt der Verein beim Erntefest mit.

Offen ist der Vorstand bereits für Ideen und Vorschläge zur 100-Jahr-Feier des Vereins in zwei Jahren. J is

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