Am 14. April sachkundige Runde im „Bergwerk“ zu Folgen des Handelsabkommens

„TTIP wird unser Leben sehr verändern“

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Agnes Graf.

Quelkhorn - Welche Vor- und Nachteile hat das neu abzuschließende Freihandelsabkommen TTIP, das Europa mit den USA hinter verschlossenen Türen verhandelt, für die Bürger in den Kommunen? Eine Frage, mit der sich aus Fischerhude und Quelkhorn seit geraumer Zeit Cornelia Wolf-Becker, Birgit Münkner, Erika Mahnken, Thomas Grunenberg und Agnes Graf beschäftigen.

Um die Öffentlichkeit über Inhalte der Verhandlungen zu informieren, veranstaltet die Gruppe der TTIP-Gegner nach der Auftaktveranstaltung im September 2015 mit mehr als 130 Personen eine weitere Informationsveranstaltung am Donnerstag, 14. April, ab 19.30 Uhr in der Gaststätte „BergWerk“ in Quelkhorn. „Nach unserer Auftaktveranstaltung blieben noch viele Fragen zu TTIP-Auswirkungen in den Kommunen unbeantworet“, berichtet Agnes Graf. Unter dem Titel „Talk um TTIP – Was geht das uns in den Gemeinden an?“ wollen die TTIP-Gegner auf Folgen für die Wasser- und Energieversorgung, öffentliche Auftragsvergaben, Bildung und Ernährung näher eingehen.

Dazu haben sie zur Podiumsrunde den Weyher Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Susanne Grobien als CDU-Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, Daniela Teppich vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Region Bremen-Elbe-Weser, Helga Reimund von der Attac-Projektgruppe TTIP aus Berlin und Dr. Klaus Berger als Spezialist für Bildungspolitik eingeladen. Den Abend moderieren Cornelia Wolf-Becker und Thomas Grunenberg.

„Mit TTIP droht den Kommunen, ihre Aufträge europaweit ausschreiben und in Englisch verfassen zu müssen, damit Interessierte in Europa, aber auch in den USA mitbieten können. Ferner kommt auf die Kommunen mit ihren subventionierten Volkshochschulen der Wettbewerb mit freien Trägern zu“, zählt Agnes Graf auf. TTIP werde unser Leben stark beeinflussen.

„Wie weit, wollen wir an diesem Abend herausfinden. Dazu werden wir das Publikum mit einbinden. Jeder darf Fragen auf einen Zettel notieren, die wir sammeln, um sie dann den Gästen zu stellen“, kündigt Agnes Graf an.

woe

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